Aus Sicht der Grünen sind die Ausnahmeregelungen für die Industrie exzessiv ausgeweitet worden. Eine Abschaffung der Sonderregelungen würde vor allem private Haushalte sowie Klein- und Mittelständler entlasten.
Das Umweltministerium in Paris hat eine Anhebung der Einspeisetarife für mittelgroße Photovoltaik-Dachanlagen, einen Herkunftsbonus von zehn Prozent sowie weitere Ausschreibungen für Großanlagen angekündigt.
In einer Woche werden die Übertragungsnetzbetreiber verkünden, wie hoch die Kosten für die EEG-Umlage 2013 sein werden. Bereits jetzt legten sie offen, dass sie für das laufende Jahr ein Finanzierungsdefizit von etwa vier Milliarden Euro erwarten.
Während die Ermittlungen wegen vermeintlichen Dumpings und unlauterer Subventionen gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller in Europa noch am Anfang stehen, soll in den USA in den kommenden Wochen eine Entscheidung fallen. Nun gab es eine Anhörung vor der Internationalen Handelskommission.
Der FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister bekräftigte in einem Interview seine Forderung nach einer Strompreisbremse. Zugleich forderte er erneut eine EEG-Reform.
Energieversorger: Lange waren die erneuerbaren Energien und vor allem die Photovoltaik für die großen Stromkonzerne Feindbild Nummer eins. Jetzt stecken die Versorger zwar mehr Geld in alternative Wege der Stromerzeugung. Deutsche Photovoltaikunternehmen profitieren davon jedoch kaum.
Die Netzbehörde GSE hat die Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht, die durch ihre Registrierung eine Einspeisevergütung erhalten sollen. Es sind weniger als erwartet – die Fördersumme von 140 Millionen Euro wird nicht ausgeschöpft.
Nach den jüngsten Zahlen der Bundesnetzagentur hat sich der Zubau von Photovoltaik-Anlagen im August etwas verlangsamt. Insgesamt sind nun aber mehr als 30 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland am Netz.
Der Umweltausschuss hat mit breiter Mehrheit eine Kürzung der Managementprämie beschlossen. Die EEG-Umlage soll dadurch im nächsten Jahr um 320 Millionen Euro entlastet werden.
Der BEE hat die Bestandteile der EEG-Umlage genau analysiert. Dabei zeigt sich deutlich, dass nicht der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse maßgeblich für den erwarteten starken Anstieg der Kosten im kommenden Jahr sein werden.