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Politik

Fraktionen mehrheitlich gegen Importzölle

Die Parteien haben sich im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie mehrheitlich skeptisch zu den möglichen vorläufigen Importzöllen für chinesische Photovoltaik-Produkte geäußert. Die Regierungsfraktionen nutzen die Gelegenheit, um das EEG für die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarindustrie verantwortlich zu machen.

Bundesregierung wirbt für einvernehmliche Lösung bei Importzöllen

Auf der Tagung des Anti-Dumpingausschusses in Brüssel wird auch über die vorläufigen Importzölle für chinesische Photovoltaik-Produkte beraten. Die Bundesregierung versucht dabei, die anderen EU-Mitgliedsstaaten von alternativen Lösungen zu überzeugen. Allerdings wird es wohl Anfang Juni zu vorläufigen Importzöllen kommen. Ein Treffen der Bundeskanzlerin mit dem chinesischen Ministerpräsidenten ist für Ende Mai geplant.

EEG-Umlage nicht verfassungswidrig

Das Oberlandesgericht hat eine Musterklage eines Textilunternehmens gegen die EEG-Umlage zurückgewiesen. Der Gesamtverband will das Verfahren möglichst schnell vor das Bundesverfassungsgericht bringen.

IG Metall will Tarifvertrag für Bosch-Mitarbeiter

Die Dünnschicht-Sparte will der Stuttgarter Konzern nicht schließen. Die rund 160 Beschäftigten der Bosch Solar CisTech drängen gemeinsam mit der IG Metall auf einen Tarifvertrag. Die Gewerkschaft forderte Bosch zudem auf, seinen Rückzug aus dem kristallinen Photovoltaik-Geschäft angesichts der wahrscheinlichen vorläufigen Importzölle für Solarmodule aus China nochmals zu überdenken. Thüringers Wirtschaftsminister sieht dadurch neue Hoffnung für den Solarstandort Arnstadt.

EU ProSun: Prognos-Studie weist erhebliche Mängel auf

Die Widersacher im Streit über die Einführung von Anti-Dumpingzöllen auf chinesische Photovoltaik-Produkte haben nun beide Studien auf den Markt. EU ProSun hat PricewaterhouseCooper beauftragt, die Aussagen des Konkurrenten AFASE zu überprüfen. Dabei kommt die Studie der Solarworld geführte Allianz zu einem ganz anderen Schluss, wenn es um die künftige Zahl der Arbeitsplätze in der Solarindustrie geht.

Bundesregierung finanziert Solarkraftwerk in Marokko

Die deutschen Umwelt- und Entwicklungshilfeministerien beteiligen sich mit 115 Millionen Euro an einem Photovoltaik-Kraftwerk in Quarzazate. Marokko legte im vergangenen Jahr einen ehrgeizigen Solarplan vor, wonach bis 2020 Kraftwerkskapazitäten mit 2000 Megawatt im Land installiert sein sollen.

China sucht Dialog wegen drohender EU-Importzölle

Wenn die EU Zölle auf kristalline Solarmodule aus China verhängen sollte, könnte dies nicht nur für die Solarindustrie folgen haben. Das chinesische Handelsministerium will daher einen Dialog führen, um die drohenden Anti-Dumpingzölle für seine Photovoltaik-Hersteller in der EU doch noch zu verhindern.

EU-Pläne sehen Importzölle zwischen 37,3 und 67,9 Prozent vor

Nach einem Zeitungsbericht sollen die chinesischen Photovoltaik-Hersteller, die mit der EU-Kommission kooperieren, weniger hohe Aufschläge auf ihre eingeführten kristallinen Solarmodule zahlen müssen. In einem EU-Dokument sollen demnach bereits die konkreten Angaben über die Höhe der Einfuhrzölle für die einzelnen Unternehmen stehen.

EPIA erwartet tiefgreifende Änderung des globalen Photovoltaik-Markts

Der europäische Solarindustrie-Verband hat seinen weltweiten Ausblick für die Entwicklung der Photovoltaik-Märkte 2013 bis 2017 veröffentlicht. Dabei bestätigte EPIA die schwindende Bedeutung der europäischen Länder für den globalen Photovoltaik-Markt. Insgesamt könnte der weltweite jährliche Zubau 2017 aber bei bis zu 84 Gigawatt Photovoltaik-Leistung liegen.

Global Solar Alliance wächst

Die Renewable Energy India und die Green Energy Expo & Conference (Korea) haben sich dem Netzwerk nun angeschlossen, dass offensichtlich den Veranstaltern der Intersolar mehr Konkurrenz machen will. Wenig Neues gab es dagegen in Sachen EU-Handelsstreit, einem der beherrschenden Themen auf der Eröffnungsveranstaltung des Global Solar Summits.