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Politik

Gabriel will EEG-Rabatte begrenzen

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will weniger Industrieunternehmen EEG-Rabatte einräumen, als es die EU-Leitlinien ermöglichen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Oettinger: EEG-Reform greift zu kurz

EU-Energiekommissar Günther Oettinger gehen die geplanten Förderkürzungen für neue Photovoltaik-Anlagen und Windräder in Deutschland nicht weit genug. Das betonte der CDU-Politiker bei einer Veranstaltung der Denkfabrik Energy Academy Europe.

222.000 Unterschriften für die Energiewende

Das Kampagnennetzwerk Campact hat Winfried Kretschmann fast 222.000 Unterschriften für die Energiewende übergeben. Baden-Württembergs Ministerpräsident soll im Bundesrat den Plänen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel entgegentreten, wonach selbst erzeugter Photovoltaik-Strom künftig mit der EEG-Umlage belastet wird.

155 Megawatt Photovoltaik-Zubau im März

Im ersten Quartal sind damit gerade einmal rund 460 Megawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland neu installiert worden. Die Degression bleibt auch in den drei Folgemonaten bei 1,0 Prozent. Im Juli sinkt der Einspeisetarif für große Photovoltaik-Anlagen mit mehr als einem Megawatt Leistung erstmals unter neun Cent je Kilowattstunde.

taz: Druck auf Solarexperte Hummel wächst

Mit seinem Zentrum für Solarforschung wird er gern von überregionalen Zeitungen und Sendern zitiert. Nun zeigt die Tageszeitung erneut, dass es sich bei den Kommentaren eher um interessengeleitete Äußerungen handelt, weniger um die Expertise eines Forschungszentrums.

Nordafrika investiert in Photovoltaik-Ausbau

Die Entwicklung der Photovoltaik steckt in der Region noch in den Kinderschuhen. Ägypten will nun aber stärker auf Solarenergie setzen und Algerien kündigte einen Einspeisetarif für Solarstrom an.

EEG-Umlage für Eigenverbrauch bei Kohle- und Atomkraftwerken gefordert

BUND und Greenpeace haben ein Gutachten vorgelegt, wonach die EEG-Umlage um etwa zwölf Prozent sinken könnte, wenn die Bevorzugung von Kohle- und Atomkraftwerken sowie von Braunkohle-Tagebauen abgeschafft wird. Die Bundesregierung sollte die konventionelle Stromerzeugung im Zuge der EEG-Reform stärker an den Kosten der Energiewende beteiligen.

Der Insolvenz von Wagner Solar folgen Appelle an die Politik

Die Lage vieler deutscher Photovoltaik-Unternehmen ist prekär. Die nun erfolgte Insolvenzmeldung von Wagner Solar hat aber Vereinigungen wie Eurosolar und EU Prosun auf den Plan gerufen, die darin ein Fanal falscher Energie- und Wirtschaftspolitik sehen.

Griechenland lähmt Markt mit rückwirkenden Kürzungen

Der Bau neuer Photovoltaik-Anlagen ist nach dem Boom zu Beginn des vergangenen Jahres in Griechenland nahezu zusammengebrochen. Grund dafür sind rückwirkende Kürzungen der Einspeisevergütung und Sonderabgaben für Photovoltaik, die die griechische Regierung im Zuge der Novellierung des Fördergesetzes beschlossen hat. Viele Anlagenbetreiber treibt dies in die Zahlungsunfähigkeit, zumal Stromversorger die Auszahlungen seit Monaten einbehalten.

Normenkontrollrat kritisiert EEG-Gesetzentwurf

Das Gremium bemängelt die fehlenden Kostenfolgen der Neuregelung. Außerdem seien relevante Alternativen nicht hinreichend in Betracht gezogen. Der Normenkontrollrat fordert vom Bundeswirtschaftsministerium nun Nachbesserungen.