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Politik

Dena Marktmonitor Green PPA: Regulatorische Unklarkeiten bremsen grüne Stromabnahmeverträge aus

Die deutsche Energie-Agentur fragte bei den Experten der Branche nach der Stimmung zu PPAs. Das Ergebnis zeigt, dass sich die verschiedenen industriellen Akteure in vielen Fragen einigermaßen einig sind. Das Interesse, den Strombezug der Industrie durch Green PPAs zu dekarbonisieren, ist groß. Doch bei der Regulatorik gibt es noch Nachholbedarf, um die Möglichkeiten des PPA-Markts so richtig auszuschöpfen.

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EWE/Tennet: Mit „agentenbasierten“ Algorithmen Reserven von Gewerbespeichern für Engpassmanagement nutzen

Ein Teil der Kapazität von Gewerbespeichern wird zu jedem Zeitpunkt unnötigerweise vorgehalten. Der Netzbetreiber Tennet, der auf die Kapazitäten zugraifen will, um Flexibilität ins System zu bringen, hat nun ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, bei dem über intelligente Algorithmen ständig ermittelt wird, wie viel Kapazität zu einem Zeitpunkt dem Netzbetreiber zur Verfügung gestellt werden könnte.

Bundeswirtschaftsministerium rechnet mit 658 Terawattstunden Stromverbrauch 2030

Die höheren Erwartungen liegen in der Bandbreite des nach oben korrigiertem Stromverbrauch bis zum Ende des Jahrzehnts. Prognos hat die Neuberechnung vorgenommen. Vor allem der Verkehrssektor und neu installierte Wärmepumpen werden den Bedarf bis 2030 deutlich nach oben treiben, doch es gibt auch dämpfende Effekte, wie die Kurzstudie zeigt.

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Fraunhofer ISE: Klimaneutralität bis 2045 erreichbar – Vermiedene Umweltschäden senken Mehrkosten

Vier Szenarien haben die Freiburger Wissenschaftler für das Erreichen der Klimaschutzziele bis 2045 modelliert und nun auf die Verschärfung hin angepasst. Es zeigen sich erhebliche Mehrkosten, die allerdings durch die vermiedenen Kosten für Umweltschäden reduziert werden können. Am Ende könnte die Kostenrechnung sogar positiv ausfallen, doch dies hängt maßgeblich vom gesellschaftlichen Verhalten ab.

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Europäische Kommission verweigert Entscheidung über Rechtmäßigkeit der französischen Photovoltaik-Einspeisetarife von 2006 bis 2010

Nachdem die Regierung in Paris die für 20 Jahre garantierten Einspeisetarife für Solarstrom in den Jahren 2006 und 2010 rückwirkend gekürzt hat, ist der Projektentwickler Solar Electric Holding mit seinem Versuch gescheitert, die Kommission in Brüssel zu zwingen, über die Vereinbarkeit des Förderprogramms mit den EU-Beihilfevorschriften zu entscheiden.

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Schweiz stellt für 2022 weitere 450 Millionen Franken für Solarförderung bereit

In den ersten zehn Monaten 2021 sind bereits 18.000 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 360 Megawatt Leistung für die Einmalvergütung angemeldet worden. Mit der Zusage der Mittel für 2022 will die Schweiz die Dynamik beim Photovoltaik-Zubau erhalten. Für dieses Jahr wird erwartet, dass der Rekordzubau von 475 Megawatt aus dem Vorjahr noch übertroffen wird.

Verbraucherschützer warnen bei CO2-Bepreisung vor Industrieausnahmen zulasten privater Haushalte

In seiner Stellungnahme zum Entwurf der Brennstoffemissionshandelsverordnung kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband, dass aus dem Energie- und Klimafonds finanzielle Entlastungen für Firmen beim CO2-Preis finanziert werden sollen. Der Anteil der von den privaten Haushalten erbrachten Mittel für die CO2-Bepreisung würde durch diese geplanten Entlastungen noch einmal erhöht.

EUPD Research: Hohe Systempreise und sinkende Vergütungssätze machen kleine Photovoltaik-Anlagen unwirtschaftlich

Die Amortisationszeit neuer Solaranlagen unter 10 Kilowatt steigt und könnte den Analysten zufolge schon 2023 bei knapp 22 Jahren liegen. Eine Anpassung des gesetzlichen Rahmens im EEG sei daher dringend notwendig.

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Dena plädiert für mehr Integration bei Planung der Energienetze

Die Deutsche Energie-Agentur dena schlägt im Rahmen ihrer Netzstudie III einen Systementwicklungsplan als Basis für die Netzentwicklungspläne Strom und Gas vor. Er soll gemeinsame Eckpunkte, etwa zu Elektrolyse-Kapazitäten und Backup-Kraftwerken, setzen.

Stiftung Umweltenergierecht hält Parallelität von Solarpflicht und EEG-Förderung für rechtlich zulässig

Weder das nationale Haushaltsrecht noch das europäische Beihilferecht stehen einer Kombination von „Fördern und Fordern“ grundsätzlich entgegen, so die Juristen. Für die Politik gebe es hier viele Spielräume.

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