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Politik

Bundesnetzagentur leitet 77 Verfahren wegen Versäumnissen beim Smart-Meter-Rollout ein

Die betroffenen Unternehmen haben bislang noch gar nicht mit dem Einbau intelligenter Messsysteme begonnen. Ihnen drohen nun Zwangsgelder. Die Bundesnetzagentur kündigte zudem bereits weitere Verfahren gegen Unternehmen an, die 20 Prozent der Pflichteinbaufälle noch nicht erreicht haben.

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Österreichs Photovoltaik-Zubau sank 2025 auf 1634 Megawatt

Auf dem „PV Kongress“ in Wien zeigte sich deutlich, vor welchen Herausforderungen die österreichische Photovoltaik-Branche aktuell steht. Eigentlich wäre eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von rund 2000 Megawatt pro Jahr notwendig, doch trotz der aktuellen geopolitischen Lage scheint das auch in diesem Jahr nicht erreichbar. Dabei ist die Branche bereit, doch es hapert an der Politik.

Studie: Netzpaket gefährdet 32 Gigawatt an kurzfristig umsetzbaren Windkraft- und Photovoltaik-Projekten

Das energiewirtschaftliche Beratungsunternehmen Enervis hat im Auftrag des Öko-Energieversorgers Green Planet Energy die möglichen Folgen des Redispatch-Vorbehalts taxiert. Der Analyse zufolge wären weite Teile der untersuchten Gebiete betroffen, 32,2 Gigawatt Projektvolumen und rund 45 Milliarden Euro an Investitionen seien gefährdet.

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Fraunhofer ISI: Reiches Heizungs-Gesetz könnte Mieter 18.000 Euro kosten

Eine Studie des Fraunhofer ISI zeigt: Die geplanten Änderungen im Gebäudemodernisierungsgesetz könnten die Heizkosten deutlich erhöhen, wenn weiter mit Gasheizungen geheizt wird. Wärmepumpen schneiden in allen Szenarien günstiger ab.

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„Eine Kostenexplosion im Verteilnetz gibt es nicht“

Der Energieexperte Tim Meyer hat in einer Studie Kostensenkungspotenziale im Verteilnetz untersucht, also auf den Spannungsebenen, an die das Gros von Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeichern angeschlossen ist. Beim Umbau dieser Netzbereiche für die Energiewende, so das Fazit, ließen sich bereits heute 5 Milliarden Euro jährlich einsparen, bis zum 2045 wären es 12,4 Milliarden – pro Jahr.

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Kernpunkte zum EEG-Entwurf vom Bundeswirtschaftsministerium bestätigt

Die Streichung der Vergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen, der Redispatch-Vorbehalt und andere, in der Erneuerbare-Energien-Branche heftig kritisierte Punkte aus geleakten Entwürfen für EEG und Netzanschlusspaket scheinen sich inhaltlich zu bestätigen. Die Hoffnung, es handle sich um eher unverbindliche Ideen auf Arbeitsebene, schwinden zusehends.

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Elektrohandwerk verzeichnet weitere Rückgänge bei Photovoltaik und Batteriespeichern

In seiner Frühjahrskonjunkturumfrage ermittelt der Dachverband ZVEH für das Jahr 2025 deutliche Auftrags- und Umsatzrückgänge seiner Mitgliedsunternehmen bei Photovoltaik und Speichern. Auch bei Elektroauto-Ladepunkten ist die Geschäftsentwicklung nicht gut, nur Wärmepumpen bringen Wachstum. Auch dies sieht der Verband aber durch die Politik der Bundesregierung gefährdet.

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Swissolar erwartet starkes Wachstum bei Batteriespeichern – fordert nationale Speicherstrategie

Swisssolar rechnet mit einer Verdopplung der installierten Batteriespeicherkapazität noch in diesem Jahr. Damit das Wachstum anhält, fordert der Verband im Batteriemonitor 2026 unter anderem dynamische Tarife und eine nationale Speicherstrategie.

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Studie: Wasserstoffstrategie droht ohne zusätzliche Speicher zu scheitern

Das Westfälische Energieinstitut hat das Prinzip der Auslastung von Erdgasspeichern auf eine künftige, importabhängige Wasserstoffwirtschaft übertragen. Die zu speichernde Energiemenge wäre demnach ungefähr gleich, das Volumen aber fünfmal höher.

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Studie sieht Bedarf von rund 53 Gigawatt wasserstofffähigen Gaskraftwerken

Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berechnen in einem Kapazitätsausbaumodell für das deutsche Energiesystem einen Bedarf von rund 53 Gigawatt wasserstofffähiger Gaskraftwerke bis 2045. Damit liegt die modellierte Größenordnung über den aktuell geplanten Neubauzielen der Kraftwerksstrategie.

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