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Politik

Bürokratie der Verteilnetzbetreiber steht vielerorts dem Anschluss kleiner Photovoltaik-Anlagen im Weg

Interview: Die Verzögerungen beim Netzanschluss großer Photovoltaik-Anlagen nach Einführung des neuen Anlagenzertifikats sind hinlänglich bekannt. Doch auch bei kleinen Dachanlagen gibt es deutschlandweit einen Flickenteppich beim Vorgehen der Verteilnetzbetreiber, was deren Anschluss verzögert sowie die Nerven von Installateuren und Betreibern strapaziert, wie Patrick Bagusch, tätig in der Netzanmeldung bei Installion Services berichtet.

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Nordrhein-Westfalen will jährlich 150 Megawatt für Photovoltaik-Anlagen auf benachteiligten Gebieten freigeben

Wenn die Bodenwertzahl unter 55 liegt, dürfen auf den Acker- und Grünlandflächen künftig auch Photovoltaik-Kraftwerke gebaut werden. Der LEE NRW begrüßt den Schritt der Landesregierung, hält das freigegebene Volumen allerdings für viel zu gering und fordert mindestens 500 Megawatt pro Jahr.

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EU-Taxonomie: Reaktionen auf Ablehnung von Atomkraft und Gas

Gleich zwei Ausschüsse des EU-Parlaments lehnten den Delegierten Rechtsakt der EU-Kommission zur Taxonomie ab. Die Reaktionen sind überwiegend positiv. Jetzt besteht auch die Chance, dass das EU-Parlament im Juli mehrheitlich dagegen stimmt.

EU-Taxonomie: Ausschüsse stimmen gegen Aufnahme von Atomkraft und Gas

Gleich zwei Ausschüsse des EU-Parlaments lehnten den Delegierten Rechtsakt der EU-Kommission zur Taxonomie ab. Darin wollten die Kommissare Atomenergie und Gaskraftwerke als nachhaltig deklarieren.

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Juwi fordert wegen gestörter Lieferketten längere Realisierungsfristen im EEG für Solar- und Windparks

Mit Verweis auf die Lieferzeiten von aktuell mehr als 24 Monaten – gerade für netztechnische Komponenten – lassen sich nach Ansicht des Herstellers die Photovoltaik- und Windkraftanlagen nicht fristgerecht in Betrieb nehmen. Juwi fordert im Zuge der anstehenden EEG-Novelle dringend eine Verlängerung, um mehr Sicherheit für EPC-Unternehmen zu schaffen und deren finanzielles Risiko zu verringern.

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Petition fordert bundesweiten Wegfall der Mindestabstände bei Photovoltaik-Dachanlagen

Die Zahl der benötigten 35.000 Unterschriften ist fast erreicht. Wenn die Regelung geändert wird, könnten deutlich mehr Solarmodule auf Dächern installiert werden. Bislang hat nur Baden-Württemberg Abstand von der Regelung genommen, dass Solarmodule nicht bis an den Rand der Dächer zum Nachbarn installiert werden dürfen.

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Ein Prosit auf die Energiewende: Mit Bierdeckeln gegen Fake News

Die Organisation „Energiezukunft Rosenheim“ startete eine Aufklärungskampagne zu Klimawandel und Energiewende. So könnte unter anderem die Diskussion am Stammtisch künftig auf mehr Fakten basieren.

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Österreich gewährt zusätzlich 40 Millionen Euro für zweite Runde der Solarförderung

Ab 21. Juni stehen damit insgesamt 60 Millionen Euro für Zuschüsse für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher zur Verfügung. Die erste Runde mit 40 Millionen Euro wurde komplett ausgeschöpft. Für die weiteren Förderaufrufe stehen nur noch 10 Millionen Euro bereit, doch die Regierungsparteien in Wien signalisierten bereits eine weitere Aufstockung der Mittel.

Baden-Württemberg will bis zu 500 Megawatt Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf benachteiligten Ackerflächen erlauben

Der Ministerrat fasste einen entsprechenden Entschluss zur Verfünffachung des Jahreskontingents. Die grün-schwarze Landesregierung will damit mehr große Solarparks im Ländle ermöglichen, um die eigenen Klimaschutzziele zu erreichen.

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G7 bekennen sich erstmals zum Kohleausstieg

Auf dem Treffen in Berlin vereinbarten die Minister zudem, eine Dekarbonisierung des Stromsektors bis 2035 anzustreben. Ab 2023 sollen keine internationalen öffentlichen Finanzierungen mehr in fossile Brennstoffe fließen und die Subventionen für fossile Brennstoffe bis 2025 gestrichten werden.

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