Das schöne Wetter hat im Juli dafür gesorgt, dass die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen insgesamt 5129 Gigawattstunden Solarstrom produzierten. Das ist 43,3 Prozent mehr als im Juli 2012. Die Photovoltaik lag damit bei der Stromerzeugung auch nur noch knapp hinter der Atomkraft.
Das Kraftwerk in Nordbaden ersteckt sich über elf Hektar Dachfläche. Der erzeugte Solarstrom soll zum Teil direkt vor Ort von einem Logistik-Unternehmen verbraucht werden. Wirsol hat das Photovoltaik-Kraftwerk in nur vier Wochen realisiert.
Der Umsatz des deutschen Photovoltaik-Konzerns ist im ersten Halbjahr deutlich gesunken. Zugleich gelang es Solarworld aber auch seine Schulden zu reduzieren. Mit neuen Produkten will der Hersteller seinen Absatz wieder steigern.
Der Photovoltaik-Hersteller verkündete zuvor die Einigung mit seinen Gläubigern. Nun hob das Amtsgericht Konstanz das von der Baden-Württembergischen Bank beantragte vorläufigen Insolvenzverfahren gegen die Sunways AG und die Produktionstochter in Arnstadt wieder auf.
Der Anti-Dumpingstreit zwischen der EU und China hat sich im ersten Halbjahr auf die Exportzahlen der chinesischen Photovoltaik-Hersteller ausgewirkt. Nach Angaben der chinesischen Handelskammer ist deren Wert um knapp ein Drittel gesunken, obwohl die Exportmenge insgesamt weiter erhöht hat. Zudem scheinen Signale von der chinesischen Regierung zu kommen, den Heimatmarkt zu stärken.
Der Projektierer großer Photovoltaik-Kraftwerke musste wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden. Schuld ist die desolate Situation für Photovoltaik-Großanlagen in Deutschland. Die eigenständigen Gesellschaften sowie die weltweit tätigen Töchter sind von der Insolvenz nicht betroffen. Nun soll eine stärkere Internationalisierung der Sunselex Deutschland aus der Krise helfen.
Der Photovoltaik-Hersteller hat seine Mitarbeiter mittlerweile in Kurzarbeit geschickt. Die Halbjahreszahlen zeigen, dass der Umsatz weiter dramatisch gesunken ist. Der Schuldenberg von Aleo Solar wächst dagegen weiter.
Nach Medienberichten könnten die chinesischen Photovoltaik-Konzerne Yingli und Trina unter den potenziellen Investoren für die insolvente Wuxi Suntech sein. Zuletzt hieß es noch, dass fünf Unternehmen Interesse an einer Übernahme bekundet hätten.
Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) weist darauf hin, dass der Ausbau erneuerbarer Energien die Strompreise an allen Handelsmärkten der Strombörse fallen lässt. Bisher seien die Effekte nur am kurzfristigen Spotmarkt zu spüren gewesen. Nun fallen die Preise aber auch am Terminmarkt für langfristige Energieverträge.
Das insolvente Photovoltaik-Unternehmen hat sich mit seinen ehemaligen Finanzinstituten auf einen Vergleich geeinigt. Die Banken werden auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Außerdem erhielt Sunways einen Aufschub für die noch fälligen Rückzahlungen. Der Hersteller hofft nun auf die Beendigung des Insolvenzverfahrens. Außerdem kann Sunways seine langfristigen Lieferverträge gegen Abschlagszahlungen vorzeitig beenden.