Der australische Hersteller von Farbstoffsolarzellen hat im vergangenen Jahr wieder Schulden gemacht. Dyesol sucht aber Investoren, um seine Technologie weiter voranzubringen.
Die Gläubiger der mittlerweile in Global PVQ SE umfirmierten Q-Cells SE haben mit großer Mehrheit dem Insolvenzplan zugestimmt. Er sieht die Auszahlung einer ersten Abschlagsrate von 8,5 Prozent in diesem Jahr vor. Bis Ende 2015 soll das Verfahren abschlossen sein. Der Geschäftsbetrieb und die Marke „Q-Cells“ waren im vergangenen Jahr bereits vom koreanischen Mischkonzern Hanwha Chemicals übernommen worden.
Der hoch verschuldete deutsche Photovoltaik-Hersteller erwartet sich von den nun festgelegten Anti-Dumpingmaßnahmen der EU eine steigende Rentabilität und mehr Umsatz. Noch schreibt Centrosolar allerdings rote Zahlen. Der Vorstand ist aber weiter optimistisch, dass die Sanierung durch einen Kapital- und Schuldenschnitt erfolgreich wird.
In diesem Jahr könnten so viele Photovoltaik-Anlagen wie nie in der Alpenrepublik ans Netz gehen. Der österreichische Solarverband Photovoltaic Austria rechnet mit einer neu installierten Leistung von deutlich mehr als 200 Megawatt.
Die Produktion des Photovoltaik-Herstellers soll nach einem Zeitungsbericht bis zum Jahresende ausgelastet sein. Danach will Bosch die Fertigung kristalliner Solarmodule einstellen. Ob es einen neuen Investor für die Fabrik in Arnstadt geben wird, ist weiter ungewiss.
Einen Rückgang um fast 50 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn musste der britische Photovoltaik-Markt verkraften. Grund ist aus Sicht der Analysten von NPD Solarbuzz, dass es einen Engpass bei chinesischen Solarmodulen gab, der mit den laufenden Anti-Dumping- und Anti-Subventionsverfahren in der EU zusammenhängt sowie die neuen Förderrichtlinien seit April.
Die Tochtergesellschaften des insolventen Hamburger Photovoltaik-Unternehmens in den USA, Kanada, Singapur und Thailand wird der Investor mit sofortiger Wirkung übernehmen. In einem zweiten Schritt wird Kawa dann bis spätestens Anfang Oktober die weiteren globalen Vertriebstöchter und die Marke „Conergy“ erwerben.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller sucht derzeit dringend nach neuen Geldgebern. Nun sind Verwerfungen innerhalb der Führungsebene deutlich geworden. Drei ehemalige Direktoren von Suntech sagen, dass das teilweise insolvente Unternehmen keinen Businessplan habe.
Das norwegische Photovoltaik-Unternehmen kann nun voraussichtlich bald mit zwei separaten Firmen am Markt agieren. REC soll in REC Silicon und REC Solar aufgeteilt werden, wobei die Schulden komplett bei der Silizium-Sparte angesiedelt sein sollen.
Nach einer Analyse von IHS wird sich der Markt für Photovoltaik-Mikrowechselrichter bis 2017 vervierfachen. Er soll 2017 ein Volumen von 2,1 Gigawatt erreichen. Noch werden sie hauptsächlich im Bereich privater Dachanlagen in den USA eingesetzt, doch dies wird sich in den kommenden Jahren ändern.