Der europäische Photovoltaik-Markt hat sich aufgrund politischer Entscheidungen mehr als halbiert. Mit der Expansion auf neue Märkte kann SAG Solarstrom den Einbruch aber nahezu kompensieren. Allerdings lief das dritte Quartal gerade aufgrund von Projektverzögerungen in Großbritannien doch eher bescheiden für den Anlagenbauer.
Nach dem Rückzug aus dem Handels- und Projektgeschäft in Deutschland scheint das bayerische Photovoltaik-Unternehmen auf einem guten Weg. Im dritten Quartal verzeichnete Phoenix Solar erstmals seit 2010 wieder ein positives Periodenergebnis.
Der Wechselrichter-Hersteller muss einen erheblichen Einbruch beim Umsatz verkraften. Zugleich belasten Sondereffekte aus den Mitarbeiterentlassungen und das negative Ergebnis von Zeversolar das Ergebnis.
Der hoch verschuldete chinesische Photovoltaik-Hersteller sieht sich in den USA einer Insolvenzklage von mehreren Gläubigern ausgesetzt. Nun beantragte Suntech auf den Kaimaninseln die vorläufige Liquidation und hofft damit auf mehr Zeit für eine Einigung mit den Gläubigern.
Die Gespräche zwischen dem Stuttgarter Konzern und dem Bonner Photovoltaik-Hersteller sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Insiderinformationen. Solarworlds Vorstandschef hatte aber wiederholt sein Interesse an einer Übernahme des Bosch-Werks in Thüringen bekundet.
Mitteldeutschland galt lange Zeit als Hochburg der Solarindustrie. Mittlerweile hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche gegenüber 2011 etwa halbiert. Für 2014 erwartet der Branchenverband Solarvalley Mitteldeutschland aber wieder Besserung.
Für ein britisches Industrieunternehmen hat Juwi nun ein Projekt realisiert, womit der Energiebedarf einer Keramikfabrik zu 80 Prozent aus einer Kombination aus Photovoltaik- und Windkraft-Anlage gedeckt werden. Die nachträgliche Installation der Windkraft-Anlage soll aber knifflig gewesen sein.
Es ist eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke in dem asiatischen Land. SMA kann damit am Boom des japanischen Photovoltaik-Markts teilhaben.
Der Hersteller für Photovoltaik-Wechselrichter hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nochmals nach unten korrigiert. Grund ist die stark eingebrochene Photovoltaik-Nachfrage in Europa. Für das kommende Jahr zeigt sich der Vorstand aber wieder optimistischer.
Nach übereinstimmenden Agenturberichten gibt Shunfeng Photovoltaic etwa 364 Millionen Euro für die Übernahme der wichtigsten chinesischen Produktionstochter von Suntech aus. Zudem wird der Photovoltaik-Hersteller, die weiter angelaufenen Verluste seit der Insolvenz Ende März übernehmen. Auch die unterlegene Investmentfirma im Bieterkampf soll Geld erhalten.