Die neu gegründete Solara GmbH wird im Zuge eines Management-Buy-outs die netzunabhängigen Photovoltaik-Anwendungen des insolventen Herstellers übernehmen und weiter vertreiben. Die Solara-Module sollen weiterhin in Wismar gefertigt werden.
Eine Finanzierung von 145 Millionen US-Dollar will der Internetkonzern für die Realisierung eines Solarpark zuschießen. Das Photovoltaik-Kraftwerk „Regulus“ ist mit 82 Megawatt das derzeit größte Projekt von Sunedison in Nordamerika.
Nach dem Abschluss der Übernahme ist Ende Mai die Produktion bei dem Photovoltaik-Hersteller in Prenzlau wieder angelaufen. Aleo Solar will dort künftig seine 300-Watt-Hochleistungsmodule fertigen. Derzeit liegt die Kapazität des Werks bei 120 Megawatt. 190 Mitarbeiter sind bei Aleo Solar noch beschäftigt. Von asiatischen Übernahme-Konsortium ist nur noch die Sunrise Global Energy übrig geblieben.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller liefert weitere 50 Megawatt an Baotou Shansheng New Energy. Die Solarmodule sind für zwei Freiflächenprojekte in der Inneren Mongolei bestimmt.
Der japanische Elektronikkonzern will nach einer Bloomberg-Meldung seine US-Tochter Recurrent Energy verkaufen. Nach dem weitgehenden Rückzug aus Europa wäre es ein weiterer Schritt in Richtung Photovoltaik-Ausstieg von Sharp.
Im EndkundenMonitor 4.0 von EuPD Research gibt eine Mehrheit der befragten Betreiber und Planer von Photovoltaikanlagen an, bereits smarte Geräte zur Verbrauchsoptimierung und zur Energieeinsparung zu nutzen. Sorge bereite vor allem der Datenschutz.
Interview: Götz Fischbeck, CEO der Smart Solar Consulting, sieht in der kürzlich angekündigten Übernahme der insolventen SAG Solarstrom AG durch Shunfeng Photovoltaics gute Aspekte für beide Seiten. Shunfeng profitiert besonders vom Know-how des deutschen Photovoltaik-Unternehmen im Bereich Projektplanung und -realisierung. Die Gläubiger der SAG Solarstrom können mit einer hohen Insolvenzquote rechnen und die Mitarbeiter sich über den Erhalt ihrer Arbeitsplätze freuen.
Das insolvente Photovoltaik-Unternehmen wird künftig zur Sanderink Holding gehören. Ein Großteil der Arbeitsplätze und die Standorte in Cölbe und Kirchhain sollen erhalten bleiben.
Die Konzerne aus der Schweiz und aus China haben sich auf eine Kooperation verständigt. Sie wollen künftig bei Energiespeichern mit Netzanbindung, Mikronetz-Anwendungen, Marineapplikationen sowie Photovoltaik und Windkraft zusammenarbeiten.
Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens IHS werden derzeit weltweit Photovoltaikprojekte mit rund 132 Gigawatt Gesamtleistung entwickelt. Knapp die Hälfte der Projektpipeline geht auf das Konto der USA und China. Chile und Großbritannien sind ebenfalls Märkte mit großen Plänen.