Nutzer des chinesischen Mikroblogs Weibo haben Fragen nach den Feuerschutzmaßnahmen in der Fabrik des chinesischen Photovoltaik-Herstellers in Jianxi aufgeworfen. Inoffizielle Berichte weisen darauf hin, dass ein Teil der Fabrik von Jinko Solar komplett zerstört sein soll. Bereits zuvor hatte Jinko Solar Probleme mit der Einhaltung von Umweltstandards in einem Werk in China zu kämpfen.
Energy Brainpool hat in einem White Paper die möglichen Einflüsse der partiellen Sonnenfinsternis am Freitag auf den Strommarkt untersucht. Die volkswirtschaftlichen Mehrkosten an einem unbewölkten Tag würden sich demnach auf 3,39 Millionen Euro summieren. Entschädigungszahlungen für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen im Falle einer zwangsweisen Abschaltung könnten sich sogar auf 9,95 Millionen Euro belaufen.
[Update] Am Morgen hat es in einem Werk des chinesischen Photovoltaik-Herstellers gebrannt. Jinko Solar gab nun an, dass sich der Schaden zwischen 75.000 und 150.000 Euro bewegen soll. Die Brandursache ist aber weiter unklar.
Der hoch verschuldete Energiekonzern hat eine Minderheitsbeteiligung an dem Photovoltaik-Unternehmen im Zuge einer Kapitalerhöhung um 45 Millionen US-Dollar erworben. RWE betont, dass es ein Finanzinvestment ist, kein strategischen Investment.
Nach der Insolvenz des Schweizer Herstellers von Photovoltaik-Wechselrichtern bahnt sich eine Lösung für die teilweise Fortführung an. Einen Vorvertrag soll es bereits geben. Voraussichtlich Mitte April werden weitere Details zur Übernahme bekanntgeben.
In Deutschland läuft die Diskussion noch, wie man mit den Photovoltaik-Anlagen zur Sonnenfinsternis am Freitag verfahren soll. Der italienische Übertragungsnetzbetreiber Terna hat bereits eine Entscheidung gefällt und wird am Freitag zur partiellen Sonnenfinsternis die größeren Photovoltaik-Anlagen vom Netz nehmen. In Deutschland wird das wohl nicht passieren.
Ein Jahr nach dem Absenken der Mindestimportpreise wird die EU-Kommission sie nun wieder auf die ursprüngliche Höhe anheben. Die bestätigten gut informierte Industrievertreter pv magazine. Ein wesentlicher Grund dafür dürfte der schwache Euro sein.
Interview: Die Projektierer von Photovoltaik-Kraftwerken in Deutschland stecken derzeit in großen Schwierigkeiten. Die erste Ausschreibungsrunde für Freiflächenanlagen läuft, doch keiner weiß genau, wie sich dieses Modell entwickeln wird. Da kann sich ein Blick über den Tellerrand doch auch lohnen, denn der Markt für Solar-Diesel-Hybrid-Anlage weltweit ist groß, weiß Thomas Hillig, Gründer der Onlineplattform THEnergy. Er liefert im pv magazine-Interview auch noch einen Geheimtipp für die Branche.
Eine Berliner Kanzlei hat nun bei der Finanzaufsicht klären lassen, ob es sich bei Anlagenpacht um ein erlaubnispflichtiges Finanzierungsleasing handelt. Die Bafin sieht das so. Dies könnte nun weitreichende Folgen für Anbieter von Photovoltaik-Pacht- und Leasingmodellen haben.
Die Swemodule AB ist zahlungsunfähig und musste nun in Schweden Konkurs anmelden. Inwiefern die deutsche Gesellschaft von Innotech Solar davon betroffen ist, blieb zunächst offen. Das Unternehmen hatte erst im Januar den insolventen Großhändler Energiebau übernommen. Branchenkenner zeigen sich wenig überrascht von der Pleite.