Balkonsolar mit Speicher könnte künftig leichter installierbar werden: Der geleakte EEG-Entwurf 2027 sieht für bestimmte Systeme vereinfachte Regeln vor. Der Bundesverband Steckersolar spricht von einem Fortschritt – fordert aber Nachbesserungen.
Das erste deutsche Projekt der Kooperation, die auch andere europäische Länder umfasst, ist gleichzeitig die erste dezentrale Anlage des Energiekonzerns in Deutschland. Sein hiesiges Photovoltaik-Portfolio beziffert EDP auf mehr als zwei Gigawatt.
Die EU erwartet, dass bis 2030 Energiegemeinschaften 17 Prozent der Windkraft- und 21 Prozent der Photovoltaik-Kapazitäten bereitstellen. Ein vom Europäischen Rechnungshof vorgelegter Bericht hält dies für zu optimistisch – was eine sehr milde Formulierung ist. Die rechtlichen und technischen Hürden seien zu hoch.
Der Bericht spiegelt die Konsolidierungsphase wider, die der europäische Batteriemarkt derzeit durchläuft. Während 2023 mehr als 2.000 Gigawattstunden Zellproduktionskapazität angekündigt wurden, liegt die realistische Prognose für Anfang 2026 bei etwa 1.190 Gigawattstunden. Davon werden 673 Gigawattstunden durch asiatische Unternehmen umgesetzt.
Das Forum Ökologische Marktwirtschaft hat im Auftrag von Green Planet Energy die Kosten von Gaskraftwerken berechnet und kommt auf bis zu 67 Cent je Kilowattstunde – vor allem aufgrund externalisierter Kosten. Diesen Faktor gibt es bei Backups auf Basis von Erneuerbaren nicht, weshalb sie viel günstiger wären.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat die Produktion in Georgia wieder aufgenommen, nachdem die US-Zollbehörde auf Grundlage des Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) einbehaltene Solarzellen-Lieferungen aus Südkorea wieder freigegeben hat. Die Einbehaltung hatte zur zeitweiligen Freistellung von 1.000 Mitarbeitern und zur vorübergehenden Einstellung der Produktion in der zweitgrößten Modulfabrik der USA geführt.
Das Statistische Bundesamt ermittelte für 2025 eine gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegene Stromerzeugung. Der Erdgas-Anteil stieg um 10,2 Prozent. Der Erneuerbaren-Anteil stagnierte, wobei Wind- und Wasserkraft deutlich verloren. Photovoltaik hingegen erreichte neue Höchstwerte.
Der unabhängige Betreiber hat sich für ein Portfolio von 15 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 100 Megawatt einen Festpreis von 40 Euro pro Megawattstunde für die nächsten zwei Quartale gesichert. Die Vereinbarung dient der Verringerung der Ergebnisvolatilität angesichts der hohen Preisdynamik an den Strommärkten.
Mit der EnWG-Novelle hat sich das Prozedere für die Abrechnung geändert. Nicht mehr die Direktvermarkter, sondern die Anlagenbetreiber selbst müssen sich darum kümmern, um ihre abgeregelten Strommengen entschädigt zu bekommen. Node Energy hat dazu ein Erlös-Monitoring auf seiner Software-Plattform integriert, um alle Redispatch-relevanten Informationen für die Betreiber zu bündeln. Es empfiehlt Anlagenbetreibern, zeitnah Rechnungen zu stellen, auch wenn viele Netzbetreiber noch keinen adäquaten Abrechnungsprozess aufgesetzt haben.
Für das Redispatch 3.0 sollen auch dezentrale Flexibilitäten stärker genutzt werden. Mit dem Projekt sollen technische Konzepte für einen sektorenübergreifenden Datenaustausch und ein Marktdesign entwickelt werden.