Im Oktober ging sowohl der durchschnittliche Börsenstrompreis zurück. Auch die Marktwerte für Wind an Land und auf See gaben nach.
Gewerbe-Dachanlagen sind noch immer ein schwieriges Segment für Solarteure. Angetrieben von hohen Gewerbestrompreisen hat sich der Photovoltaik-Zubau aber inzwischen beschleunigt. Wir diskutieren mit Lena Tamborini von Kostal die Marktsituation und einige Beispiele für gelungene Installationen im In- und Ausland.
Trotz großer Herausforderungen am Energiemarkt kam es nicht zu häufigeren Stromausfällen im deutschen Netz. Insgesamt ging die Zahl der Stromausfälle sogar um 9.300 Einzelfälle zurück. Die durchschnittliche Zeit, die Letztverbraucher pro Jahr ohne Strom auskommen müssen, beträgt 12,2 Minuten. Auch im europäischen Vergleich ein guter Wert.
Ab sofort bietet Lichtblick Wärmepumpen von Vaillant in Kombination mit seinem „SolarPaket“ an. Das Heiztechnikunternehmen und der Ökostromanbieter haben eine entsprechende Partnerschaft vereinbart.
Die Vorhaben verteilen sich der österreichischen Abwicklungsstelle für Ökostrom zufolge auf gut 121.000 Verträge. Im Vorjahr lagen die Zahlen noch deutlich niedriger.
Ein deutsch-schweizerisches Forscherteam hat berechnet, wie viele Häuser sich mit Solarstrom und Batterie- sowie Wasserstoff-Speichern von externer Infrastruktur abkoppeln ließen. Der Anteil könnte bis 2050 auf 75 Prozent steigen.
Im Wärmepumpen-Werk nahe Porto fertigen die Bosch-Mitarbeiter unter anderem Anlagen mit Propan als Kältemittel. Bosch will bis Ende des Jahrzehnts insgesamt eine Milliarde Euro in die Entwicklung und Fertigung von Wärmepumpen investieren.
Besonders offen für bidirektionales Laden sind Haushalte mit Photovoltaik-Anlage. Das zeigt eine Umfrage von Eon. Vehicle-to-Home ist für die Befragten attraktiver als Vehicle-to-Grid.
Der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zufolge lieferten Kohlekraftwerke in den ersten drei Quartalen 2023 deutlich weniger Strom als im Vorjahr. Der Energieverbrauch ging um neun Prozent zurück, der Beitrag der Erneuerbaren ist nahezu konstant geblieben.
„Swiss PV Cycle“ will mit einer neuen Plattform eine differenzierte Kreislaufstrategie für Solarmodule ermöglichen und frühzeitig ihr Wiederverwendungspotenzial bestimmen. Ziel ist, dass getestete Secondhand-Module zu einem günstigen Preis auf den Markt gebracht werden und und nur jene Module im Recycling landen, die nicht mehr funktionsfähig sind.