Für Strom aus Photovoltaik-Anlagen gab es bei der Börsenvermarktung soviel Geld wie seit April nicht mehr. Der Marktwert Solar stieg dabei steiler an als die übrigen Werte.
Aktuell wird das Marktpotenzial von Stromabnahmeverträgen in Deutschland noch nicht wirklich genutzt. Mit den richtigen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wäre aber bis 2030 ein enormes Wachstum möglich und auch wichtig, um die Klimaziele zu erreichen, so die Analyse der Deutschen Energie-Agentur.
Nach dem Heizungsgesetz steht die kommunale Wärmeplanung an. Am DIW Berlin ermittelte ein Team, was für Berlins Umrüstung von Erdgas auf emissionsfreie Wärme benötigt wird. Demnach braucht es vor allem einen zügigen Netzausbau und doppelt so viel Photovoltaik auf den Dächern wie bisher geplant. Andernfalls könnte Wasserstoff zur Wärmeversorgung erforderlich werden.
Sonnen betreibt sein virtuelles Kraftwerk nun seit fünf Jahren und nutzt es für Primärregelleistung und den Stromhandel. Im pv magazine Podcast diskutieren wir, wie es funktioniert, wie oft es zum Einsatz kommt und was es im Energiesystem und für die einzelnen Teilnehmer bewirkt mit Isabella Marra und Tamika Balken von Sonnen.
Der österreichische Photovoltaik-Hersteller kann seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. 120 Gläubiger und 94 Mitarbeiter sind von dem Insolvenzverfahren betroffen. Es sollen bereits Gespräche mit potenziellen Investoren laufen, doch die Fortführungsprognose ist derzeit noch ungewiss.
Den ersten Stromabnahmevertrag schloss das Unternehmen für ein Photovoltaik-Kraftwerk in Sizilien mit MIX-IT ab. MET Energia Italien übernimmt dabei die Vermarktung des gesamten Solarstroms.
Das Erzeugernetzwerk Oil’Ive Green, das bis zum Ende des Jahrzehnts auf 50.000 Hektar Olivenbäume neu anbauen will, hat sich mit dem Energiekonzern Iberdrola zusammengetan. Agri-Photovoltaik-Anlagen mit Nachführsystemen sollen die landwirtschaftlichen Betriebe vor den Unbilden des Wetters und der globalen Erwärmung schützen.
Die erneuerbaren Energien kamen nach der Auswertung des Statistischen Bundesamts in den Monaten Juli bis September auf einen Anteil von 60,2 Prozent des eingespeisten Stroms. Die konventionellen Energieträger gingen entsprechend zurück, was aber vor allem die Erzeugung der Kohlekraftwerke betraf, denn die Gaskraftwerke speisten wieder mehr Strom ein als im Vorjahresquartal.
Eine Studie der Freiburger Forscher hat die existierende Solarindustrie im Ländle unter die Lupe genommen. Sie fanden 116 aktive Unternehmen, die von der Solarzelle bis zur Netzeinspeisung wichtige Technologien entlang der Photovoltaik-Wertschöpfungskette abdecken. Diese wären grundsätzlich in der Lage, neue Solarzellen- und Modul-Produktionsstätten in Baden-Württemberg aufzubauen.
Der deutsche Photovoltaik-Hersteller baut mit den Produkten auf seine „Premium Protect“-Serie auf. Seit Anfang Dezember bietet Bauer Solar nun nur noch Glas-Glas-Module an.