Modulmarkt: Die Preise haben noch mal nachgegeben. Trotzdem behindern noch Finanzierungsengpässe die Realisierung einiger großer Projekte.
Die Centrosolar-Tochtergesellschaft Ubbing Solar Modules wird künftig in den Niederlanden keine Photovoltaik-Module mehr produzieren. Wegen der Zahlungsunfähigkeit des Econcerns ist der Hauptabnehmer der Photovoltaik-Module weggebrochen.
Der Photovoltaik-Konzern plant im Falle von Großaufträgen in Nordamerika und Europa seine Produktionskapazitäten massiv auszubauen. Derzeit würden bezüglich des Werks in Frankfurt/Oder verschiedene Optionen geprüft.
Die Münchener Rück bietet eine Versicherung an, die vor einer Leistungsverschlechterung der Dünnschichtmodule von Signet Solar schützen soll. Die Laufzeit beträgt 25 Jahre und soll die Finanzierung von Photovoltaik-Projekten zusätzlich absichern.
Der US-Bundesstaat Vermont hat nach deutschem Vorbild Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energien eingeführt. Photovoltaik-Anlagenbesitzer können sich über Vergütungen von 30 US-Cent pro Kilowattstunde freuen.
Ein neuer bundesweiter Ausgleichmechanismus soll kleinere und mittlere Stromvertriebsunternehmen entlasten. Die Umlage für Strom aus erneuerbaren Energien soll künftig nicht mehr anhand von Prognosen erstellt werden.
Mehr als 1400 Aussteller präsentieren auf der Intersolar 2009 ihre Produkte und Innovationen. Dies sind deutlich mehr als im Vorjahr.
Das Fürther Photovoltaik-Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Der Vorstand plant eine strategische und organisatorische Neuausrichtung des Unternehmens. In den Niederlanden ist Econcern in Zahlungsschwierigkeiten.
Der Photovoltaik-Konzern muss in diesem Jahr nur noch 100 Tonnen metallurgisches Silizium vom kanadischen Hersteller Timminco abnehmen. Ursprünglich hatten beide Seiten die Lieferung von 13.000 Tonnen bis 2013 vereinbart.
Ontario macht ernst mit der Förderung von Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energien. Schneller als angekündigt wurde nun ein entsprechender Green Energy Act mit üppigen Einspeisetarifen verabschiedet. Sie sollen schon im Laufe des Junis in Kraft treten.