Vermont führt Einspeisetarife ein

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Wenige Tage nachdem die kanadische Provinz Ontario Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energien verabschiedete, zieht nun auch der US-Ostküstenstaat Vermont mit einer entsprechenden gesetzlichen Regelung nach. Solarstrom wird mit 30 US-Cent pro Kilowattstunde vergütet. „Im Gegensatz zu großen US-Bundesstaaten wie Kalifornien und Florida macht Vermont nun mit einer wirtschaftlich attraktiven Einspeisevergütung ernst“, kommentierte Feed-in-Tariff-Experte Paul Gipe die neue Regelung. Wie in Deutschland beträgt die Laufzeit für die Vergütung 20 Jahre. Die Kosten hierfür werden auf die Stromtarife umgelegt. Die Vergütungshöhe wird zweijährlich angepasst, die erste Überüberarbeitung soll ab September dieses Jahres erfolgen. Derzeit ist ein Deckel für einzelne Projekte in Höhe von 2,2 Megawatt und ein Deckel für die gesamte Einspeiseregelung zur Förderung erneuerbaren Energien von 50 Megawatt vorgesehen. Für kleine Windenergieanlagen mit einer Leistung von weniger als 15 Kilowatt wird erstmals in Nordamerika eine Vergütung von 20 US-Cent pro Kilowattstunde bezahlt, für Windkraftanlagen mit einer Leistung von mehr als 15 Kilowatt 14 US-Cent/kWh. Der Einspeisetarif für Biogas und Deponiegas liegt bei 12 US-Cent pro kWh.(Hans-Christoph Neidlein)

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