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Highlights der Woche

BMW und Eon präsentieren bidirektionales Kundenangebot auf IAA

Es soll sich um die erste kommerzielle Vehicle-to-Grid-Lösung in Deutschland handeln. BMW und Eon versprechen dabei keine Beeinträchtigung der Batterielebensdauer.

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Entscheidungshilfe für die Pflanzenauswahl für Agri-Photovoltaik-Anlagen

Deutsche Forscher haben ein umfassendes Tool zur Pflanzenauswahl für Agri-Photovoltaik in mehr als 25 Ländern entwickelt. Die vorgeschlagene Matrix bewertet die artspezifischen Reaktionen von zwölf wichtigen Pflanzenarten auf Beschattung, Mikroklimaänderungen und Pflanzenwachstum und beurteilt gleichzeitig ihren Wasserbedarf, ihre Schattentoleranz und ihren Platzbedarf.

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PV Austria fordert rasche Nachbesserungen im EABG-Entwurf

Einzig die vereinheitlichten Genehmigungsverfahren für Photovoltaik-Anlagen und Speicher sind nach Ansicht des Verbands ein Lichtblick. Allerdings fehlen in dem Gesetzentwurf ambitionierte Photovoltaik-Ausbauziele für die Bundesländer, konkrete Vorgaben für Beschleunigungsgebiete, eine klare Speicher-Strategie und die Festschreibung der Klimaneutralität 2040.

Landwirt gewinnt vor dem OVG Rheinland-Pfalz im Streit um IHK-Beitragspflicht wegen Photovoltaik

Das noch nicht rechtskräftige Urteil gilt als bundesweit bedeutsamer Meilenstein für viele Landwirte, die sich gegen die von Industrie- und Handelskammern behauptete Beitragspflicht wehren. Die Vorinstanz hatte noch der IHK Recht gegeben.

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Zubau von fast 4,59 Gigawattstunden an Batteriespeicherkapazität in Deutschland bislang in diesem Jahr

Die Auswertung von pv magazine ergibt, dass aktuell bereits fast 2,1 Millionen Batteriespeicher in Deutschland in Betrieb sind. Der Zubau für 2025 liegt bislang bei 362.537 Batteriespeichern mit einer Bruttoleistung von etwa 2,6 Gigawatt und einer nutzbaren Speicherkapazität von fast 4,59 Gigawattstunden für das laufende Jahr.

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BSW-Solar fordert Überarbeitung des Berichts zur Versorgungssicherheit: Speicher einbeziehen

Die Dynamik auf dem Markt für große Batteriespeicher ist enorm. Im Versorgungssicherheitsbericht der Bundesnetzagentur werden sie dennoch kaum berücksichtigt, was nach Ansicht des Verbands zu teuren politischen Fehlentscheidungen führen könnte.

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DIHK fordert „Plan B“ für die Energiewende – Gesamtkosten auf bis zu 5,4 Billionen Euro bis 2049 prognostiziert

Mit Blick auf die Kostenbelastung für Unternehmen und Haushalte fordert die DIHK eine Änderung der Energiepolitik. Ihre Studie „Neue Wege für die Energiewende (‚Plan B‘)“ kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Investitionen und laufenden Kosten im Energiesektor von 2025 bis 2049 auf 4,8 bis 5,5 Billionen Euro summieren könnten, wobei fast die Hälfte auf Importe entfällt. Eine übergreifende Netzplanung, ein Auslaufen der Erneuerbaren-Förderung für bereits wirtschaftliche Anlagen und der Einsatz von blauem Wasserstoff sowie CCS wären nach Ansicht der DIHK Maßnahmen, um die Kosten kurzfristig zu senken.

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Studie: Mit gezielten Redispatch-Preissignalen ließe sich Netzdienlichkeit großer Batteriespeicher noch steigern

Bereits aktuell entlasten Großspeicher die Netze. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens Neon im Auftrag von Eco Stor sparen Netzbetreiber Redispatch-Kosten zwischen drei und sechs Euro jährlich für jedes Kilowatt Batterieleistung. Doch die Einsparungen könnten noch viel höher ausfallen.

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Agora Energiewende: Nicht den Erneuerbaren-Ausbau drosseln, sondern die Stromnachfrage ankurbeln

In einer Analyse zum Stand der Energiewende mahnt die Denkfabrik, Deutschland gerate bei der Elektrifizierung ins Hintertreffen. Nicht nur deshalb müsse der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft weiter vorangehen, sondern auch wegen der dämpfenden Wirkung auf die Strompreise.

Versorgungssicherheitsmonitoring sieht Bedarf von bis zu 35,5 Gigawatt an zusätzlichen steuerbaren Kapazitäten bis 2035

Die Bundesnetzagentur hat für die Ermittlung der zusätzlichen Flexibilitäten zwei Szenarien verglichen, wobei in einem der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft hinter den Zielen der Regierung für 2030 zurückbleibt. Für das Bundeswirtschaftsministerium ist der Bericht ein weiterer Puzzlestein, um seine ambitionierte Gaskraftwerksstrategie durchzudrücken. Die unzureichende Berücksichtigung der Batteriespeicher in den Szenarien mahnt derweil der bne an.

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