Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die AH Energietechnik Westerwald GmbH & Co. KG, die AH Dachtechnik Westerwald GmbH und die HW Wärmetechnik Westerwald GmbH befinden sich seit kurz vor Weihnachten in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Rund 120 Mitarbeiter sind davon betroffen. Nach Aussage von Enerix-Mitbegründer Peter Knuth hat das Verfahren gegen die AH Energietechnik Westerwald keine Auswirkungen auf andere Franchisepartner, da alle rechtlich eigenständig sind.
Im Zentralen Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate müssen Wechselrichter und, bei größeren Installationen, auch weitere Bauteile von Stromerzeugungsanlagen verzeichnet sein. Dies soll die Prüfung durch die Netzbetreiber vereinfachen. Ab Februar dürfen Anlagen nur mit dem erforderlichen ZEREZ-Eintrag ans Netz gehen.
Die Jahresauswertung von Energy-Charts des Fraunhofer ISE zeigt, dass Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr etwa 72,2 Terawattstunden Solarstrom erzeugten, wovon 12,4 Terawattstunden in den Eigenverbrauch flossen. Der Anteil der Photovoltaik an der öffentlichen Nettostromerzeugung betrug 14 Prozent.
Das Ziel der Bundesregierung von 13 Gigawatt Photovoltaik-Zubau ist damit auch im vergangenen Jahr deutlich übertroffen worden. Die weitere Steigerung gegenüber 2023 geht vor allem auf größere Photovoltaik-Freiflächenanlagen zurück. Zudem sind deutlich mehr Stecker-Solar-Geräte im Marktstammdatenregister verzeichnet worden.
Für 40 Prozent der Wähler ist Klimaschutz ein wichtiges Kriterium, ergab eine Umfrage im Auftrag der Eon-Stiftung. Unter CDU/CSU-Anhängern ist die Präferenz mit 22 Prozent noch deutlich geringer als unter Befragten mit BSW- oder AfD-Präferenz.
Kommunen haben herausfordernde Klimaschutzverpflichtungen nicht zuletzt durch die EU-Gebäuderichtlinie und unterliegen wesentlich strengeren Vorschriften bei der Planung von Photovoltaik-Anlagen als private Investoren, was den Vergabeprozess kompliziert macht. Das Start-up Admi hilft mit einer Softwareplattform. Damit ließen sich unter anderem Ausschreibungen erstellen, die es Solarteuren ermöglichten, präzise Angebote schnell und unkompliziert einzureichen, so Geschäftsführer Leo Doctor.
Der Bundestag hat Änderungen des Energiewirtschaftsgesetzes mit Wirkung für den Gasmarkt beschlossen. Die für Photovoltaik und Windkraft relevante Gesetzesvorlage von SPD und Grünen ist in die Ausschüsse überwiesen worden.
Das Unternehmen hat eine Verlängerung von Bank- und Garantielinien bis Ende 2027 erreicht. Im gleichen Zeitraum sollen im Zuge eines Transformationsprogramms die Strukturen gestrafft und 350 Stellen abgebaut werden. Die Trennung von bestehenden Geschäftsbereichen – wie dem Photovoltaik-Großhandel – könne bis zu 2.400 Mitarbeiter betreffen.
Das Energie-Start-up 1Komma5° hat in einer „vorbörslichen“ Finanzierungsrunde 150 Millionen Euro eingesammelt. Größter Investor ist der kalifornische Pensionsfonds CalSTRS, einer der weltweit größten Vermögensverwalter. Ein möglicher Börsengang ist für 2026 im Gespräch, erklärt Gründer und Geschäftsführer Philipp Schröder gegenüber pv magazine.
Dass Landwirtschaft auch cool sein kann, demonstriert die Influencerin und Landwirtschaftsexpertin Marie Hoffmann auf ihren Kanälen bei Tiktok und Instagram. Zunehmend berichtet sie auch über Agri-Photovoltaik, denn als zusätzliches Standbein ist diese interessant für landwirtschaftliche Betriebe. Im pv magazine Podcast erläutert sie ihre Perspektive und berichtet über ihre Planung einer großen Forschungsanlage.