Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Nach der Bildung der neuen Bundesregierung fordert PV Austria eine Kurskorrektur von der Politik. Die Ankündigungen, wie die Abschaffung der Mehrwertsteuerbefreiung für kleine Photovoltaik-Anlagen, haben für Verunsicherung gesorgt und sind mit dem erklärten Ziel von 100 Prozent erneuerbarem Strom bis 2030 nicht vereinbar.
In Norden ist auf dem Dach einer Lagerhalle eine Photovoltaik-Anlage in Brand geraten und löste einen stundenlangen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr aus, bei dem auch zwei Wasserwerfer zum Einsatz kamen. In Erftstadt brannte eine Garage im Bereich einer Photovoltaik-Anlage, wie es von der einheimischen Feuerwehr hieß.
Eine Pilotstudie in der niederländischen Provinz Zeeland aus dem Jahr 2024 ergab, dass die vorübergehende Abschaltung von Photovoltaik-Dachanlagen während Spitzenlastzeiten die Netzbelastung um bis zu 57 Prozent reduziert. Bis zu zehn Mal am Tag schalteten die Hausbesitzer ihre Anlagen dabei manuell ab.
Nach einer Analyse des Fraunhofer ISE braucht das Ländle Importe von Wasserstoff und dessen Derivaten, um die Dekarbonisierung voranzutreiben. Allerdings ist auch die Produktion vor Ort im Jahr 20240 zu Kosten zwischen 3,4 und 3,8 Euro pro Kilogramm Wasserstoff möglich und damit auf ähnlichem Niveau wie die Bereitstellung von Wasserstoff per Pipeline.
In der Petition werden unter anderem die Zulassung variabler Netzentgelte für Kleinspeicher und die Freigabe von einfachen Messgeräten zum günstigen Nachweis der netzdienlichen Nutzung gefordert. Noch bis 10. April läuft die Zeichnungsfrist.
Eigentlich war geplant, dass in Österreich bis Ende des Jahres für Photovoltaik-Anlagen bis 35 Kilowatt die 20-prozentige Mehrwertsteuer entfällt. Noch hat Österreich keine neue Bundesregierung, doch auch die angestrebte Koalition von ÖVP, SPÖ und Neos plant die Abschaffung.
Die Start-ups Eco2Grow und Axo Energy senken die Hürden, damit Verkäufer von Strom aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Stromabnehmer zu einem PPA zusammenfinden. Ersteres hat mittelständische Gewerbeunternehmen im Blick, die bisher wenige Chancen hatten, sich mit günstigem Solarstrom zu versorgen. Letzteres richtet sich eher an Großverbraucher.
DIHKT und DIHK wollen den Leitfaden im SInne der Qualitätssicherung für ballastierte Photovoltaik-Anlagen ändern. Dies führt zu einer erheblichen Verunsicherung, unter anderem im Elektrohandwerk, der der ZVEH nun entgegenwirkte. Nach Aussagen des Verbands ändert sich für das Elektrohandwerk nichts durch die Anpassung im Leitfaden.
Die Börsenstrompreise sind rückläufig, aber noch über Vorkriegsniveau, wie aus dem neuen „Renewables Power Market Report 2025“ hervorgeht. Deutlich rückläufig sind auch die Caputure Rates für Photovoltaik in Europa. Zudem wird es wohl kurzfristig weiterhin viele Stunden mit negativen Börsenstrompreisen geben, so die Enervis-Analysten.
Das Prestige-Projekt von Leag auf dem Cottbuser Ostsee gerät ins Schwimmen: Sturm und Wellen haben Pontons ans Ufer gespült und etliche Solarmodule haben sich von ihrer Befestigung gelöst. Die Bergung läuft und noch vor Inbetriebnahme der großen Photovoltaik-Anlage kommt es zu Ärger.