Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Hintergrund: Der vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf löst nach Ansicht von Kritikern die Probleme nicht und kostet unverhältnismäßig viel Geld, vor allem auch Photovoltaik-Anlagenbetreiber. Vermutlich ist kein Bestandschutz vorgesehen.
Die Wissenschaftler haben nun ihre Empfehlungen an das Bundeswirtschaftsministerium übermittelt. Unabhängig von der möglichen Fortführung der Förderung von Batteriespeichern bei Photovoltaik-Anlagen sehen sie darin auch einen Diskussionsanstoß für die künftige Neugestaltung der allgemeinen Netzanschlussregeln für dezentrale Speichersysteme.
FAQ: Die Umsetzung vieler Mieterstrommodelle gestaltet sich angesichts der komplizierten Rechtslage oft schwierig. Rechtsanwalt Florian Valentin von der Berliner Kanzlei von Bredow Valentin Herz beantwortet dringliche Rechtsfragen zum Thema.
Der WWF und Lichtblick ließen zwei Studien vorstellen. Schwedische Forscher analysierten die Batteriepreise und Agora präsentierte eine Abschätzung, nach der 40 Gigawatt Speicher und 150 Gigawatt Photovoltaik in Deutschland technisch und ökonomisch realisierbar sind.
In einem Sondergutachten begrüßt die Monopolkommission die Umstellung der Förderung von Photovoltaik, Windkraft &. Co. auf Ausschreibungen. Die Auktionen sollen allerdings technologieoffen ausgestaltet werden, damit die kostengünstigsten Erzeugungsanlagen zum Zug kommen. Das Bundeswirtschaftsministerium plant bislang aber auf einzelne Technologien abgestimmte Ausschreibungen ab 2017 einzuführen.
Als einer der letzten EU-Staaten hat Deutschland nun die europäische Richtlinie mit Inkrafttreten des neuen Elektrogesetzes umgesetzt. Für Photovoltaik-Hersteller bringt dies einige Neuerungen mit sich. Nach Ablauf einer Übergangsfrist bis zum 1. Februar 2016 drohen hohe Geldbußen oder auch Verkaufsverbote, wenn Solarmodule nicht registriert sind.
Erste Berechnungen des BDEW zeigen, dass die Photovoltaik-Erzeugung in den ersten neun Monaten bereits fünf Prozent höher als im gesamten Vorjahr. Die Windenergie legte bereits um 52 Prozent zu.
Erstmals gleichzeitig mit der Verkündung der EEG-Umlage für das kommende Jahr haben die Übertragungsnetzbetreiber auch ihre Erwartungen für die weitere Entwicklung des Ausbaus von erneuerbaren Energien vorgelegt. Bis 2020 sehen sie dabei keine deutliche Erholung des Photovoltaik-Marktes in Deutschland.
Die Übertragungsnetzbetreiber haben nun offiziell den Wert bestätigt, der am Mittwoch bereits durch verschiedene Medien ging. Die EEG-Umlage steigt damit im kommenden Jahr um 0,18 Cent pro Kilowattstunde oder drei Prozent nur leicht an.
In einer Studie werden diese Gebiete als restriktionsfrei für den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen eingestuft. Für Dachanlagen gebe es ein weiteres Potenzial von bis zu 150 Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung in Deutschland – hier ist aber entscheidend, inwiefern auch Solarthermie ausgebaut wird und wie viele Eigentümer investieren.