Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Zwischen 2010 und 2017 sind die Kosten für neue Photovoltaik-Anlagen bereits um 73 Prozent gesunken. Nach dem IRENA-Bericht sind alle auf dem Markt befindlichen Erneuerbaren-Technologien bis 2020 mit fossilen Kraftwerken konkurrenzfähig.
Die Unterhändler haben sich auf ein gemeinsames Sondierungspapier geeinigt. Darin verständigen sich die Parteien unter anderem auf zusätzliche Ausschreibungen für Photovoltaik mit einem Volumen von vier Gigawatt in den Jahren 2019 und 2020.
Die Kosten für die Installation einer privaten Photovoltaik-Dachanlage sind in der Alpenrepublik fast doppelt so hoch wie in Deutschland. pv magazine hat nach Gründen dafür gesucht und teilweise erstaunliche Antworten bekommen.
Auf dem EU-Industrieforum kamen in Brüssel hochrangige Industrie- und Forschungsvertreter mit der Politik zusammen. Sie diskutierten dabei Strategien, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren-Industrie in Europa gestärkt werden kann. Der Singulus-Vorstandschef forderte einen Zubau von 20 Gigawatt Photovoltaik-Leistung jährlich in Europa, um starke Heimatmärkte für die lokale Industrie zu schaffen.
Die Bundesregierung geht für die Zeit bis 2036 davon aus, dass sich die jährlichen Vergütungen für bis 2016 installierte EEG-Anlagen auf durchschnittlich rund 19 Milliarden Euro pro Jahr belaufen. Mit dem Rausfall der ersten Erneuerbaren-Anlagen aus der Förderung würden die Kosten dafür in den kommenden Jahren deutlich sinken. Die Kosten der Energiewende zwischen 2010 und 2016 sind nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums nur schwer zu berechnen.
Der Berliner Think-Tank zeigt in einer 80-seitigen Studie auf, wie mit fünf Maßnahmen die bestehenden Stromnetze optimal genutzt und künftig mehr erneuerbare Energien integriert werden könnten. Die Vorschläge von Agora Energiewende wären hilfreich, um die derzeit viel diskutierten Redispatchkosten zu begrenzen. Perspektivisch könnte die Digitalisierung der Leitungen den Netzausbau nahezu überflüssig machen.
Im Dezember ist der Überschuss nochmal um fast 500 Millionen Euro gestiegen. Die Bilanz für das Gesamtjahr zeigt, dass die Übertragungsnetzbetreiber mehr als eine Milliarde Euro mehr einnahmen als ausgaben. Eine unschöne Bescherung gab es für Betreiber mit Anlagen in der verpflichtenden Direktvermarktung zu Weihnachten.
Conexio will für 380.000 Euro den Geschäftsbereich Veranstaltung samt Marken von der Solarpraxis Neue Energiewelt AG übernehmen. Die Aktionäre müssten dem Verkauf auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Mitte Februar noch zustimmen. Davon betroffen ist das Forum Neue Energiewelt, eines der wichtigsten Branchentreffpunkte in Deutschland.
Auch in der dritten Runde sind mehr als 90 Prozent der bezuschlagten Photovoltaik-Projekte fristgerecht realisiert worden. Die Bundesnetzagentur sieht in dem Ergebnis eine Verstetigung des Trends.
Die zugesagten Kreditanträge haben ein Volumen von etwa 123 Millionen Euro. Zum Jahreswechsel ist der staatliche Tilgungszuschuss nochmals von 13 auf 10 Prozent gesunken. Das Bundeswirtschaftsministerium hat im erste Entwurf für den Haushaltsplan 2018 bis zu 8,5 Millionen Euro für die Förderung von Photovoltaik-Heimspeicher in diesem Jahr vorgesehen.