Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In einer Sondersitzung hat der Umweltausschuss der Länderkammer eine Empfehlung beschlossen, in der unter anderem die Sonderkürzung für Photovoltaik-Dachanlagen ab 40 Kilowatt zum Jahreswechsel scharf kritisiert wird. Dies stehe im Widerspruch zu Vertrauensschutz und Planungssicherheit, kritisieren die Umweltminister von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Nach drei Quartalen sind in dem Land 34,5 Gigawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert worden. Dies sind 1,5 Gigawatt mehr, als die Analysten erwartet haben, weshalb sie auch die Prognose für das Gesamtjahr nun nach oben korrigierten.
Nach einem Gespräch mit Industrievertretern veröffentlichte der Bundeswirtschaftsminister noch weitere Einzelheiten zu einer möglichen Batteriezellfertigung im Gigawattmaßstab in Deutschland – in Form eines Thesenpapiers. Altmaier betonte auf der „Vernetzungskonferenz Elektromobilität 2018“ mehrfach die Bedeutung und Dringlichkeit des Vorhabens für die Wirtschaft in Deutschland und Europa, um sich nicht komplett von Asien oder den USA abhängig zu machen.
Selbst in ihrem pessimistischen Szenario geht die Internationale Energieagentur davon aus, dass die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2040 alle anderen Energieformen außer das Gas überholen wird. Insgesamt vier Szenarien sind in dem World Energy Outlook 2018 enthalten, die eine sich verändernde Energielandschaft zeigen. Da die IEA steigende CO2-Niveaus voraussagt und viele Anstrengungen im Energiebereich, die insgesamt weit hinter dem zurückbleiben, was für eine ernsthafte Bekämpfung des globalen Klimawandels notwendig wäre, stellt sie sich weiterhin vor, dass Kohle, Öl und Gas eine führende Rolle im künftigen Energiemix spielen werden. Die IEA sieht aber auch einen „dramatischen“ Wandel im Stromsektor.
Unter den genehmigten Verordnungen sind neue Richtlinien für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in den EU-Mitgliedsstaaten enthalten. Sie sollen ermöglichen, dass Europa seine Klimaschutzziele und Zusagen aus dem Pariser Abkommen bis 2030 einhält.
Die OpenEMS-Foundation standardisiert die Kommunikation und Vernetzung von Speichersystemen auf Open-Source-Basis. Das dient dem Energiemanagement, möglichen Netzdienstleistungen und verschiedenen Geschäftsmodellen. Initiiert wurde das Vorhaben von Fenecon, am Donnerstag kann man noch zur Gründung dazustoßen.
Die Bundesumweltministerin eröffnete die Teststrecke, die Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative ist. Mit dem erzeugten Solarstrom soll der Radweg beleuchtet, eine Monitoring-Station und kommunale Liegenschaften versorgt werden.
Das österreichische Start-up hat seine erste Fundingschwelle von 50.000 Euro bereits innerhalb weniger Stunden überschritten. Das Mini-Kraftwerk „Solmate“ ist ein intelligentes Photovoltaik-System mit Speichereinheit für den Balkon. In rund einem halben Jahr sollen die ersten Produkte ausgeliefert werden.
Das Start-up will demnächst mit der Serienproduktion seines Elektroautos „Sion“ beginnen und braucht dafür weiteres Kapital. Das Elektroauto ist mit Solarzellen ausgestattet.
Die Redner von SPD, Grünen und der Linken kritisierten bei der ersten Lesung des Entwurfs die geplanten Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisevergütung für Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt. Sie forderten dringend im weiteren parlamentarischen Prozess in diesem Punkt und auch an anderen Stellen nachzujustieren – ebenso der BEE.