Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Damit stagnierte der globale Markt im vergangenen Jahr. Für 2019 erwarten die Experten ein Wachstum des Photovoltaik-Weltmarktes auf bis zu 120 Gigawatt – vorausgesetzt, es kommen keine Rückschläge aus China.
Nach übereinstimmenden Agenturberichten soll die sogenannte Kohle-Kommission am Freitag den Vorschlag final beschließen. Dann wird wohl auch ein Zeitpunkt für den Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland genannt, auch wenn die Prüftermin für die Entscheidung jetzt schon terminiert sind. Zudem sollen Industrie und Privathaushalte eine Kompensation erhalten, falls die Strompreise steigen.
Hinter dem chinesischen Photovoltaik-Hersteller lag den taiwanesischen Analysten zufolge JA Solar. Platz drei teilten sich im vergangenen Jahr Hanwha Q-Cells und Trina Solar. Die zehn größten Modulhersteller haben etwa 70 Prozent der Modulnachfrage von 91,5 Gigawatt im vergangenen Jahr gedeckt.
Die RWE-Tochter will eine Photovoltaik-Anlage ohne staatliche Zuschüsse mit rund 50 Megawatt Leistung auf der iberischen Halbinsel realisieren. Für die Abnahme des Solarstroms sollen langfristige Stromabnahmeverträge geschlossen werden. Noch in diesem Jahr sollen Baustart und vollständige Inbetriebnahme erfolgen.
Die britischen Marktforscher prognostizieren besonders in Südamerika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika ein starkes Wachstum der Nachfrage. Erstmals soll die 100 Gigawatt-Marke beim Photovoltaik-Zubau weltweit überschritten werden. Die Kosten für neue Photovoltaik-Anlagen werden weiter sinken. Unter optimalen Bedingungen sind Wood Mackenzie künftig Gebote von 14 US-Dollar pro Megawattstunde möglich.
Zur Eröffnung der Handelsblatt-Jahrestagung „Energiegipfel 2019“ spricht der Bundeswirtschaftsminister viel über bezahlbaren Strom und Versorgungssicherheit. Altmaier lobt die überraschend die günstigen Erneuerbaren. Zugleich ließ er wenig Hoffnung aufkommen, dass es in naher Zukunft eine faire Bepreisung von CO2 geben wird.
Interview: Bis 2021 sind mit dem Energiesammelgesetz die Sonderausschreibungen für große Photovoltaik-Anlagen ab 750 Kilowatt in Deutschland festgeschrieben worden. Damit ergibt sich nach Aussage von Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) ein zusätzliches Umsatzpotenzial für EPCs von 3,5 bis 4,5 Milliarden Euro. Der Verband will die zusätzlichen Ausschreibungsmengen gern über 2021 verstetigen.
Hausbesitzer und Unternehmen mit kleinen Photovoltaik-Anlagen haben eine Bedrohung für die bevorzugte Behandlung von überschüssiger Energie bekämpft. Die EU hat sich geweigert, einem Aufruf zu folgen, solche Stromerzeuger mit riesigen Kraftwerken gleichzusetzen und den Einspeisevorrang zu streichen.
Brüssel erklärte, dass die für das Projekt zu genehmigende Beihilferegelung mit den EU-Vorschriften übereinstimmt. Das 40 Jahre alte Kernkraftwerk Fessenheim in der Nähe der Grenze zu Deutschland hat im Laufe der Jahrzehnte mit mehreren Sicherheitsfragen zu kämpfen.
Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung in dem Land stieg nach den offiziellen Zahlen damit auf knapp 175 Gigawatt bis Ende vergangenen Jahres. Der Solarindustrieverband CPIA hatte kürzlich den Zubau auf 43,6 Gigawatt für 2018 geschätzt.