Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Partei hat eine neue Solarinitiative im Landtag eingebracht, mit der der Ausbau der Photovoltaik in dem Bundesland beschleunigt und erleichtert werden soll. Bisher gibt es eine Pflicht für die Photovoltaik-Nutzung nur in einigen wenigen Städten Baden-Württembergs.
Interview: Energy Charts vom Fraunhofer ISE hat jüngst aufgezeigt, dass der Brennstoffwechsel von Kohle zu Gas in Deutschland die CO2-Emissionen im Juni um ein Drittel reduziert hat. Bei einer europaweiten Umstellung hält Eurogas-Generalsekretär James Watson bis 2030 Einsparungen von bis zu 45 Prozent für möglich. Allerdings ist der Gassektor auch gewillt, den Übergang zu erneuerbaren und dekarbonisierten Gasen bis zur Mitte des Jahrhunderts zu vollziehen. Bei Power-to-Gas-Technologien sind dabei mittelfristig Kostensenkungen möglich, die mit der Lernkurve der Photovoltaik vergleichbar sind, wie Watson erklärt.
Am 20. September will die Ministerrunde nun ein komplettes Maßnahmenpaket vorlegen. Doch der Weg dahin scheint noch weit.
Mit dem Ideenwettbewerb sollen zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden. Jeweils zehn Projekte in und außerhalb der Strukturwandelregionen erhielten nun eine Förderzusage aus dem Bundeswirtschaftsministerium.
Die Richter halten die Bedingungen des Allgäuer Photovoltaik-Speicheranbieters für rechtskonform. Sonnen sieht in dem Urteil eine Entscheidung für Innovationen im Energiesystem. Die Verbraucherschützer monierten unter anderem die Vollwertgarantie sowie die Notwendigkeit einer Internetverbindung, über die Updates regelmäßig von den Herstellern eingespielt werden. Die Verbraucherzentrale NRW prüft eine Berufung des Urteils.
Das Wirtschafts- und Finanzministerium in Paris hat eine Unklarheit in der Steuergesetzgebung beseitigt: Die Franzosen unterliegen nun keiner Steuer auf Eigenverbrauch mehr – auch nicht bei gepachteten Photovoltaik-Anlagen. Diese Klarstellung bietet eine wertvolle Sicherheit für Erneuerbaren-Entwickler, die ihre Geschäftsmodelle innovativ gestalten wollen.
In ihrer Bewerbungsrede sprach sich Ursula von der Leyen für eine ambitionierte Klimapolitik aus. Die Photovoltaik- und Erneuerbaren-Branche in Deutschland und Europa regierte positiv, will nun aber auch Taten sehen. Die Grünen halten die in Aussicht gestellten Klimaschutzpläne dagegen für unzureichend.
Die Technologie gilt als Hoffnungsträger, wenn es darum geht Photovoltaik noch effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Karlsruher Wissenschaftler haben eine neuartige, hocheffiziente Lochleiterschicht aus Nickeloxid entwickelt, die großflächig abscheidbar ist und Rekordeffizienzen für Perowskit-Solarzellen verspricht.
Das Fraunhofer ISE hat ermittelt, dass die CO2-Emissionen der fossilen Kraftwerke im Juni gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel zurückgegangen sind. Gründe dafür sind die gestiegenen Kosten für CO2-Zertifikate, niedrige Börsenstrompreise und ein geringer Stromverbrauch. Die niedrigen Gaspreise hätten zusätzlich einen Fuel switch von Kohle zu Gas befeuert.
Im dritten Quartal rechnen die taiwanesischen Analysten mit einem vorrübergehenden Rückgang der Nachfrage nach Solarmodulen. Dabei sieht Trendforce Europa als aufstrebenden Markt, da ihn die chinesischen Photovoltaik-Hersteller nach dem Wegfall der Mindestimportpreise wieder verstärkt als Absatzkanal ins Visier nehmen.