Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Zwei Materialwissenschaftler des australischen Deakin-Instituts haben einen Weg gefunden, Silizium aus ausgedienten Photovoltaik-Modulen zu extrahieren und für Batterien in Nanosilizium umzuwandeln. Dieser Prozess sei ein wichtiger Schlüssel für das Photovoltaik-Recycling.
Für das Projekt „Mietersonne Kaulsdorf“ kooperieren die Berliner Stadtwerke und die Berliner Wohnungsbaugesellschaft Berlinovo. 39 Photovoltaik-Anlagen sollen die Mieter von 4300 Wohnungen in 100 Gebäuden versorgen.
Wenn Fotos von Sturmschäden veröffentlicht werden, fühlen sich die Hersteller der abgebildeten Systemteile ungerecht behandelt, vor allem wenn ihr System keine Schuld trifft. Mathias Muther, Geschäftsführer von Aerocompact, erklärt nun solch ein Foto, damit alle aus dem Schaden lernen können.
Eigentlich sollte es in diesem Jahr bereits die erste Auktion dieser Art geben. Bleibt abzuwarten, wie schnell die Bundesnetzagentur nun ist und auch wie innovativ das Format sein wird.
Bereits im Frühjahr hat der süddeutsche Energiekonzern seine Pläne veröffentlicht. Nun ist die finale Investitionsentscheidung für das Photovoltaik-Kraftwerk gefallen, das ab Anfang 2020 in Brandenburg gebaut werden soll. Es ist das bislang größte Photovoltaik-Projekt in Deutschland, das ohne die Unterstützung über die staatliche Solarförderung geplant ist.
Die neue Richtlinie sieht vor, Finanzgeschäfte mit der Fossilindustrie weitgehend für Tabu zu erklären. Nun hat der Verwaltungsrat der Europäischen Investitionsbank die Entscheidung vertagt. Denn Deutschland drängt auf Ausnahmen bei Gasprojekten.
Einer neuen, von Greenpeace Energy beauftragten Kurzstudie zufolge liegen die Vollkosten neuer Photovoltaik-Anlagen bei etwa 7 Cent pro Kilowattstunde – die bestehender fossiler Kraftwerke im Durchschnitt bei 17 Cent. Die Studie berücksichtigt dabei neben den Gestehungskosten auch die Folgekosten von Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschäden.
Der Ökostromversorger Lichtblick nennt höhere Netzentgelte und die steigende EEG-Umlage als Gründe. Das Vermittlungsportal „Check24“ teilt die Einschätzung – und verweist darauf, dass die Versorger die gesunkenen Großhandelspreise nicht an ihre Kunden weitergeben.
Am 7. Oktober sank die Netzfrequenz in Deutschland kurzfristig wieder einmal auf fast 49,8 Hertz ab. Das schnelle Anfahren von Großspeichern half unter anderem dabei, die Netzfrequenz binnen weniger Minuten wieder in den Normalbereich zu bringen.
Nachdem sie zwei Jahre in Folge sank steigt die EEG-Umlage im kommenden Jahr wieder, bleibt aber unter dem Höchstwert von 2017. Als Begründung für die Erhöhung geben die Übertragungsnetzbetreiber zum einen den gesunkenen Überschuss auf dem EEG-Konto an, zum anderen die erwartete höhere Einspeisung aus den Offshore-Windparks. Verbände und Grüne fordern von der Bundesregierung, mit einer Reform bei Abgaben und Umlagen die Privathaushalte und den Mittelstand endlich wirkungsvoll zu entlasten.