Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Bereits im Frühjahr hat der süddeutsche Energiekonzern seine Pläne veröffentlicht. Nun ist die finale Investitionsentscheidung für das Photovoltaik-Kraftwerk gefallen, das ab Anfang 2020 in Brandenburg gebaut werden soll. Es ist das bislang größte Photovoltaik-Projekt in Deutschland, das ohne die Unterstützung über die staatliche Solarförderung geplant ist.
Die neue Richtlinie sieht vor, Finanzgeschäfte mit der Fossilindustrie weitgehend für Tabu zu erklären. Nun hat der Verwaltungsrat der Europäischen Investitionsbank die Entscheidung vertagt. Denn Deutschland drängt auf Ausnahmen bei Gasprojekten.
Einer neuen, von Greenpeace Energy beauftragten Kurzstudie zufolge liegen die Vollkosten neuer Photovoltaik-Anlagen bei etwa 7 Cent pro Kilowattstunde – die bestehender fossiler Kraftwerke im Durchschnitt bei 17 Cent. Die Studie berücksichtigt dabei neben den Gestehungskosten auch die Folgekosten von Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschäden.
Der Ökostromversorger Lichtblick nennt höhere Netzentgelte und die steigende EEG-Umlage als Gründe. Das Vermittlungsportal „Check24“ teilt die Einschätzung – und verweist darauf, dass die Versorger die gesunkenen Großhandelspreise nicht an ihre Kunden weitergeben.
Am 7. Oktober sank die Netzfrequenz in Deutschland kurzfristig wieder einmal auf fast 49,8 Hertz ab. Das schnelle Anfahren von Großspeichern half unter anderem dabei, die Netzfrequenz binnen weniger Minuten wieder in den Normalbereich zu bringen.
Nachdem sie zwei Jahre in Folge sank steigt die EEG-Umlage im kommenden Jahr wieder, bleibt aber unter dem Höchstwert von 2017. Als Begründung für die Erhöhung geben die Übertragungsnetzbetreiber zum einen den gesunkenen Überschuss auf dem EEG-Konto an, zum anderen die erwartete höhere Einspeisung aus den Offshore-Windparks. Verbände und Grüne fordern von der Bundesregierung, mit einer Reform bei Abgaben und Umlagen die Privathaushalte und den Mittelstand endlich wirkungsvoll zu entlasten.
Mit der europaweiten Ausschreibung von Stromabnahmeverträgen (PPAs) will das Unternehmen dazu beitragen, den Erneuerbare-Energien-Anteil im Bahnstrom bis 2020 von heute 57 auf 61 Prozent zu steigern. Schon heute ist die Deutsche Bahn der größte Ökostromverbraucher des Landes.
Die Länderkammer hat einen Entwurf zur Änderung des EEG aus Rheinland-Pfalz angenommen. Er wird nun der Bundesregierung vorgelegt, die in ihrem Klimaschutzprogramm 2030 ebenfalls den Wegfall vorsieht. Sie hat bislang aber offen gelassen, wann das EEG entsprechend geändert wird.
Die Gemeinsame Forschungsstelle der EU hat das Potenzial für Solarenergie der 28 EU-Mitgliedstaaten analysiert. Demnach würde selbst eine Verhundertfachung der aktuell installierten Leistung von Photovoltaik und CSP nur eine sehr begrenzte Landfläche erfordern – und viel weniger als die Windenergie.
Auf einer Konferenz in Brüssel haben mehrere europäische Unternehmen einen gemeinsamen IPCEI-Vorschlag vorgelegt. Die Module aus der Produktion sollen gemeinsam mit Windkraft die Herstellung von 100 Prozent grünem Wasserstoff sicherstellen, der dann von der Schwerindustrie genutzt werden soll.