Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Der aktuell durch die Corona-Krise sinkende Stromverbrauch und hohe Anteil erneuerbarer Energien darf nach Ansicht des Verbands nicht darüber hinwegtäuschen, dass Photovoltaik, Windkraft und Co. bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich stärker ausgebaut werden müssen, um den Anteil erneuerbarer Energien auf 65 Prozent zu steigern. Für die Photovoltaik fordert der BEE einen jährlichen Zubau von 10 Gigawatt.
Mit der neuen Software, die unter dem Namen „sonnenVPP“ angeboten wird, soll die Vernetzung der Photovoltaik-Heimspeicher zu einem virtuellen Kraftwerk noch effizienter sein. Nach Angaben von Sonnen lässt sich das virtuellen Kraftwerks, mit dem Primärregelenergie angeboten wird, damit bis zu 90 Prozent kosteneffizienter betreiben.
Während sich die chinesischen Photovoltaik-Hersteller auf den Weg zur Vollauslastung ihrer Kapazitäten befinden, wird immer deutlicher, wie sehr sich die Eindämmungsmaßnahmen für die Corona-Pandemie weltweit auf die Nachfrage auswirken werden. Die Analysten von Woodmac erwarten vor allem einen Rückgang nach privaten Dachanlagen und eine Verschiebung der Investitionen in gewerbliche Photovoltaik-Anwendungen, weswegen sie nun nur noch von einem Zubau von 106 Gigawatt in diesem Jahr ausgehen.
Der Berliner Think-Tank regt in seinem Gesetzesvorschlag die Förderung als Festvergütung für kleine und als gleitende Marktprämie für größere Kraftwerke an, um systemdienliche Investitionen in erneuerbare Energien anzureizen. Damit soll die Grundlage für eine ganzjährige Vollversorgung aus Erneuerbaren geschaffen und die Sektorenkopplung vorangebracht werden.
Knapp die Hälfte der 165.000 Solarmodule für den Solarpark in Ganzlin sind bereits installiert. Das zuständige Generalunternehmen GP Joule ist zuversichtlich, dass sich die geplante Inbetriebnahme des Photovoltaik-Kraftwerks von Clenergy im Mai trotz der derzeit schwierigen Lage halten lässt.
Die bayerische Landeshauptstadt bevorzugt Lithium-Eisenphosphat-haltige Batteriespeicher nicht mehr gegenüber den Batteriespeichern, deren Zellen Nickel, Mangan und Kobalt enthalten. Grund ist eine fachliche Korrektur des Öko-Institut nach der massiven Kritik an dieser Unterscheidung. Diese dürfte die Diskussion über Batteriespeicher-Technologien überregional beeinflussen.
In einer Handreichung erklärt die Bonner Behörde, was erfolgreiche Bieter tun müssen, damit die Frist zur Einlösung ihrer Zuschläge aus den EEG-Ausschreibungen verlängert wird. Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland hatte die Bundesnetzagentur bereits vor einigen Tagen Änderungen beim Start der Fristen zugesagt. Es geht in diesem Fall um die Ausschreibungsanlagen, die bereits vor dem 1. März 2020 einen Zuschlag erhalten haben.
Die global installierte Photovoltaik-Leistung stieg bis Ende vergangenen Jahres auf 586,5 Gigawatt bis zum Ende des vergangenen Jahres. Insgesamt sind 176 Gigawatt an neuen erneuerbaren Erzeugungsanlagen 2019 hinzugekommen, vor allem Photovoltaik-Anlagen.
Das Produkt ist in drei Versionen erhältlich und kostet etwa 292 bis 308 Schweizer Franken pro Quadratmeter, wobei die Preise je nach Komplexität des Projekts variieren. Der Schweizer Hersteller Freesuns erklärt, dass seine Ziegel auf historischen Gebäuden verwendet werden können und 100 Prozent der Dächer bedecken können.
Die Nachfrage nach Strom geht aktuell deutlich zurück, dafür produzieren Photovoltaik- und Windkraftanlagen auf Hochtouren. Diese Kombination könnte in den kommenden Wochen vermehrt zu negativen Strompreisen führen und in der Folge zu Einnahmeausfällen für EEG-Anlagenbetreiber in der verpflichtenden Direktvermarktung, wie die Analysten von Enervis in einer Kurzstudie ermittelten.