Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die altbewährte Strategie der Bundesregierungen zur Verschlechterung der Rahmenbedingungen für die erneuerbaren Energien funktioniert weiterhin zuverlässig: Man bringe zunächst extrem krasse Absichten an die Öffentlichkeit. Damit erhalten die Energiewende-Akteure Stoff zum Sich-daran-Abarbeiten. Sie schreiben Briefe und Stellungnahmen, bringen Studien heraus, organisieren Demonstrationen im ganzen Land – und siehe da: sie erreichen etwas! Drei Beispiele: Im […]
Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Naturstrom und Inselwerke sowie GLS Bank wollen zusammen Ladestationen für Elektrofahrzeuge bauen und betreiben. Der Strom soll nicht teurer sein als der Graustrom aus Ladesäulen konventioneller Anbieter. Die Genossenschaft ist offen für weitere Partner.
Die Think Tanks Energy Watch Group (EWG), World Future Council (WFC)/ Global Renewables Congress (GRC) und der Haleakala Stiftung haben die Bedingungen in mehr als 20 Ländern analysieren lassen. Ihr Ergebnis: Besonders Ausschreibungen stellen ein erhebliches Hemmnis für das notwendige exponentielle Wachstum von kleinen und mittleren Photovoltaik- und Windkraft-Projekten dar. Damit geraten auch die Pariser Klimaziele in Gefahr.
Einen Tag nach dem Bundestag befasste sich die Länderkammer ebenfalls mit der EEG-Novelle 2021. Sie verzichtete auf die Anrufung des Vermittlungsausschusses. Die Neuregelungen können damit zum 1. Januar 2021 in Kraft treten.
Mit diesem Podcast starten wie eine Reihe, in der wir Praktiker zu Wort kommen lassen. Wie Ralf Kinauer, der mit seinem Installationsbetrieb Soluwa rund um Nürnberg Photovoltaik-Lösungen verkauft und nun mit einem Start-up zur einfachen Fahrzeugladung durchstartet.
Mit den Stimmen von Union und SPD sind der EEG-Entwurf in dritter Lesung und auch der gekoppelte Entschließungsantrag beschlossen worden. Damit wird sich einiges im nächsten Jahr ändern, gerade wenn es um die Installation mittelgroßer Dachanlagen geht, denen deutliche Einnahmeeinbußen drohen.
Ein 320-seitiger Änderungsantrag zum EEG-Entwurf passierte den Wirtschaftsausschuss des Bundestages. Die Grünen halten die Novelle für nicht geeignet, um den dringend notwendigen Ausbau von Photovoltaik und Windkraft zu entfesseln. Der SPD sei es lediglich gelungen, neue Schikanen noch aus dem Entwurf zu verhandeln, doch eine bürokratische Entfesselung für die Photovoltaik ist nicht in Sicht.
Der Entschließungsantrag der Bundesregierung zur EEG-Novelle enthält Zündstoff für die Photovoltaik – positiven wie negativen. So sollen die Rahmenbedingungen für förderfreie Solar- und Windparks verbessert werden. Zugleich ist aber auch vorgesehen, die Vergütung bei negativen Strompreisen schneller zu streichen als bislang geplant.
Der europäische Branchenverband erwartet, dass im laufenden Jahr in der EU insgesamt 18,7 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut werden. Damit wird 2021 zum zweitbesten Jahr der Branche. Mit Neuinstallationen von 4,8 Gigawatt ist Deutschland der größte Markt. In 2024 soll der Zubau EU-weit bei 35 Gigawatt liegen.
Die Bundestagsfraktionen von CDU, CSU und SPD haben nachverhandelt und dabei sind zahlreiche Änderungen im bisherigen EEG-Entwurf geplant. Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht in den Nachbesserungen nur eine Sammlung „klimapolitisch vollkommen unzureichender und unausgegorener Formelkompromisse“.