Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Das Bundeskabinett hat seinen Entwurf einer EnWG-Novelle verabschiedet. Darin enthalten ist eine Definition von Energiespeichern. Damit will die Koalition künftig verhindern, dass ein- und ausgespeicherter Strom doppelt mit Abgaben und Umlagen belastet wird. Neue Regeln zur Stromkennzeichnung sollen Tarife transparenter machen. Zudem sieht die EnWG-Novelle eine getrennte Regulierung von Gas- und Wasserstoffnetzen vor.
Zwei Jahre nach dem damals ersten Stromabnahmevertrag für ein Photovoltaik-Kraftwerk in Deutschland haben die Unternehmen eine neue langfristige Vereinbarung geschlossen. Der Baubeginn für den Solarpark in Mecklenburg-Vorpommern mit 52,3 Megawatt Leistung wird noch in diesem Jahr erfolgen. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant.
Eine Studie der FAU Erlangen-Nürnberg, der WU Wien und der Fachhochschule Graubünden zeigt auf, dass eine Verteuerung von CO2-Zertifikaten am effizientesten zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Stromsektor führen würde. Die aktuellen Preise in Deutschland sind dafür allerdings zu niedrig.
Aus Sicht führender Wissenschaftler ist eine Transformation des Stromsektors bis 2030 machbar und die Transformation der anderen Sektoren bald danach. Die Gruppe hat dazu eine 10-Punkte-Erklärung veröffentlicht, die inzwischen auch viele weitere Wissenschaftler unterzeichnet haben.
Den Bonner Analysten zufolge schwankten 2020 die CO2-Emissionen im deutschen Strommix zwischen 87 und 664 Gramm je Kilowattstunde. Der Einfluss der erneuerbaren Energien ist demnach bereits deutlich zu erkennen, könne jedoch mit dem Einsatz von Speichern weiter verbessert werden.
Goldbeck hat den Generalplanungsauftrag für den „Enapter Campus“ bekommen. Bereits ab Ende 2022 sollen an dem neuen Standort die ersten modularen Systeme zur Herstellung von grünem Wasserstoff produziert werden.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat alle Wechselrichterhersteller aufgelistet, die in den vergangenen Wochen neue oder verbesserte Produkte für Solarmodule auf Basis von 210-Millimeter-Siliziumwafern vorgestellt haben. Huawei, Sineng, Sungrow, SMA, Goodwe, Ginlong und Kstar haben Berichten zufolge Zentral- oder String-Wechselrichter auf den Markt gebracht oder planen deren Markteinführung, die besser mit größeren und leistungsstärkeren Solarmodulen zurechtkommen.
Die beiden Unternehmen wollen bei der Entwicklung von Elektrolyseuren im industriellen Maßstab für die Produktion nachhaltig erzeugten Wasserstoffs kooperieren. Zudem wollen sie gemeinsam die Förderung von Großprojekten im Rahmen des Green Deals der EU beantragen und am IPCEI-Programm für Wasserstoff teilnehmen.
Mit dem EU-Förderprogramm sollen Forschung und Innovation zu zentralen gesellschaftlichen Fragestellungen vorangetrieben werden. Zu den Schwerpunkten gehört auch der Bereich Klima, Energie und Mobilität. 35 Prozent der Mittel von „Horizont Europa“ sollen für klimarelevante Forschung vergeben werden.
Mit dem Eliminieren der Zellzwischenräume lassen sich höhere Moduleffizienzen erreichen. Der österreichische Photovoltaik-Hersteller will die Module mit der neuen Technologie ab dem vierten Quartal 2021 in den Handel bringen.