Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Pünktlich zum Nikolaus soll Olaf Scholz vereidigt werden. Nachdem kurzzeitig auch spekuliert wurde, dass es bei den Koalitionsverhandlung gerade in den Themenblöcken Klima und Energie schon krisielt bevor es überhaupt erst richtig begonnen hat, sind die Koalitionäre ihrem Amtsantritt nun ein ganzes Stück näher gekommen und haben den Koalitionsvertrag veröffentlicht. Was die Vertreter der Verbände und Denkfabriken von dem Papier halten, lesen Sie hier, wobei wir sukzessive noch weitere Statements aufgenommen haben.
SPD, Grüne und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt. Darin enthalten ist ein deutlich ambitionierterer Zubau von Photovoltaik-Anlagen, wofür Hemmnisse und bürokratische Hürden abgebaut werden sollen. Auch eine Pflicht zur Installation von Solaranlagen für das Gewerbe ist enthalten. Daneben wird ein Kohleausstieg bis 2030 angestrebt, wobei aber Gaskraftwerke als Brückentechnologie als unverzichtbar angesehen werden. Im ersten Halbjahr 2022 sollen die Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.
Die von der deutschen Firma Sinn Power entwickelte schwimmende Plattform beherbergt derzeit Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 80 Kilowatt. Zudem ist auch der Anschluss kleiner Windkraftturbinen und Wellenenergiekonvertern möglich.
Die Abschaltung der verbliebenen sechs AKW wird keine nennenswerten Auswirkungen auf die Stromkapazitäten haben, wie es von den Berliner Forschern heißt. Vielmehr ebnet der Atomausstieg den Weg für den überfälligen Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co.
Der Handel mit Treibhausgasminderungsquoten bietet einige neue Erlösoptionen für Elektromobilisten. Beim Start-up 1Komma5° können die Kunden die Erlöse aus der Treibhausgasminderung wieder direkt ins Auto laden. Bei den derzeitigen Quotenpreisen dürfte das für eine Autofahrt von Berlin nach Kuwait reichen.
Beim Bundeskartellamt ist ein entsprechendes Prüfverfahren angemeldet. Demnach soll der tschechische Energiekonzern alle Anteile erwerben und die alleinige Kontrolle über den Photovoltaik-Projektierer erhalten. RWE bestätigte die Pläne.
Die installierte Speicherkapazität in Kombination mit privaten Photovoltaik-Dachanlagen wird sich nach einem Bericht des Verbands von 3 auf 12,8 Gigawattstunden bis zur Mitte des Jahrzehnts erhöhen. Deutschland ist dabei europaweit führend und wird dies auch in den kommenden Jahren bleiben.
Die Daten dienen der Bundesnetzagentur als Grundlage für die Genehmigung der Netzentgelte. Die nicht anonymisierte Veröffentlichung erlaubt nun eine Überprüfung der Entgelte von Netzbetreibern durch Dritte.
Der österreichische Photovoltaik-Hersteller kann seine Verbindlichkeiten von knapp 25 Millionen Euro nicht mehr bedienen. Im Zuge eines Insolvenzverfahrens soll Energetica nun saniert werden. Ziel ist die Fortführung des Unternehmens.
Mit einer Perowskit-Silizium-Zelle haben die Berliner Forscher einen Wirkungsgrad von 29,8 Prozent erzielt. Eine Effizienz von deutlich über 30 Prozent sei erreichbar, meinen die Wissenschaftler.