Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Der neue Energiewende-Index gibt keine gute Prognose ab, um das Ziel bis 2030 zu erreichen. Nur drei von 15 Indikatoren sind nach Einschätzung der Analysten „stabil realistisch“, sieben stehen auf der Kippe und fünf sind unrealistisch – wobei die Auswirkungen des Ukraine-Krieges noch nicht einmal berücksichtigt sind. Wenn keine Lücke entstehen soll, muss nicht nur der Zubau der Photovoltaik vervierfacht werden, sondern auch von Windkraft an Land verdoppelt und von Windkraft auf See verdreifacht werden.
Deutsche und Schweizer Forscher haben eine neue Studie veröffentlicht, die die Vorstellung einer kontinuierlichen Senkung der Kosten für erneuerbare Energien angesichts steigender Zinssätze und höherer CO2-Preise in Frage stellt. Sie skizzieren ein Szenario, in dem die Zinssätze um bis zu 5 Prozent steigen könnten und die öffentlichen Anreize für erneuerbare Energien allmählich auslaufen würden. Dies könnte zu einem Verlust von 536 Gigawatt an neuen Kapazitäten für erneuerbare Energien führen, verglichen mit einem Szenario, in dem die Zinssätze auf dem derzeitigen Niveau bleiben.
Ab 2023 soll die EEG-Umlage komplett aus dem Energie- und Klimafonds finanziert werden. Bundeswirtschaftsminister Habeck hält weitere Entlastungen für die Stromkunden für notwendig. Einer Verlängerung der AKW-Laufzeiten erteilte er nach einer gemeinsamen Prüfung mit dem Bundesumweltministerium eine Absage.
Nach Angaben des Bundesverband Solarwirtschaft sind im vergangenen Jahr mehr als 140.000 neue Batteriesysteme in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen in Deutschland installiert worden. Aufgrund des Ukraine-Krieges ist ein weiteres Marktwachstum für dieses Jahr zu erwarten.
Der kräftige Wind und dies gepaart phasenweise viel Sonne haben die Preise an der deutschen Strombörse sinken lassen. In diesem Zuge sanken auch die Marktwerte für Photovoltaik und Windkraft.
Mit dem Modell erhalten die Anlagenbetreiber für ihren Strom einen Festpreis. Trianel platziert die Energie am Terminmarkt. Das Unternehmen hat für die Mini-PPAs vor allem die Betreiber ausgeförderter Anlagen im Visier.
Das englische Analystenhaus hat eine Reihe von Cleantech-Prognosen veröffentlicht. So erwarten die Experten, dass Photovoltaik-Projekte mit einer Leistung von weniger als fünf Megawatt weltweit an Bedeutung gewinnen werden. Die Finanzierung von Erneuerbaren-Projekten werde günstiger – selbst wenn die Modulpreise weiter steigen.
Neben dem saudischen Energieerzeuger ACWA Power ist unter anderem auch ein chinesischer Konzern am Projekt beteiligt. Die Anlage soll Ende 2024 in Betrieb gehen.
Eine Fassade, die nicht nur dämmt, sondern auch Strom erzeugt, Innenräume heizt, kühlt und lüftet haben Forscher von zwei Fraunhofer-Instituten entwickelt. Nach einem Jahr voller Tests ist sie nun auf dem Weg zur Serienreife.
Der Krieg in der Ukraine sorgt auch im Energiesektor für Wirbel. Es besteht Einigkeit, dass es mehr Investitionen in Photovoltaik und Erneuerbare allgemein braucht. Aber auch Wasserstoff und Speicher werden als elementar angesehen. Doch wie der Ausbau beschleunigt werden soll, ist noch eher offen.