Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Alle Photovoltaik-Dachanlagen, die ab 30. Juli in Betrieb genommen worden sind, werden die im EEG 2023 verabschiedete höhere Solarförderung nach der Entscheidung aus Brüssel erhalten. Zudem genehmigte die EU-Kommission final die höheren Ausschreibungsvolumen für die noch ausstehenden Ausschreibungen für Freiflächen- und Dachanlagen in diesem Jahr sowie den Übergang zur gleitenden Marktprämie bei den Innovationsausschreibungen.
Die Vertreter aus den Bundesländern stimmten einstimmig für einen Vorschlag aus Schleswig-Holstein. Damit kann der Mindestabstand für Photovoltaik-Anlagen zu Nachbardächern auf einen halben Meter reduziert werden. Eine Petition hatte zuvor den kompletten Wegfall der Abstandsregeln gefordert.
Eine stillgelegte Mülldeponie am Leipziger Stadtrand bietet neuen Lebensraum für viele seltene Vogel- und Insektenarten. Ausgerechnet hier soll jetzt eine Photovoltaik-Anlage entstehen und sorgt für einen seltenen Kampf von Umweltschützern gegen einen Solarpark.
Mit einer interaktiven Karte können Hausbesitzer prüfen, inwiefern ihre Gebäude für den Einbau einer Wärmepumpen-Technologie geeignet sind. Methodik und Ergebnisse entstanden im Zuge eines Promotionsvorhabens an der Forschungsstelle für Energiewirtschaft München.
Die Energiepreise gehen durch die Decke, während EU-Kommission und Bundesregierung überlegen, wie sich das Ausmaß der Krise eindämmen lässt. Mirko Schlossarczyk ist Partner beim Energiemarktanlysten Enervis Energy Advisors und sagt, dass sich der Markt bis zum Ende des Jahrzehnts auf ein sehr hohes Preisniveau einstellen kann. Im Interview mit pv magazine erklärt der Betriebswirt, der seit 2003 in der Energiewirtschaft aktiv ist, wie die hohen Preise zustanden kommen, warum die Merit-Order unangetastet bleiben sollte und warum ein Strompreisdeckel das falsche Signal für die Erneuerbare setzt. Die hohen Preise sind aus seiner Sicht ein Symptom, jedoch nicht die Ursache des Übels.
Das neue Solarmodul von Enel Green Power hat einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 22,6 bis 22,9 Prozent und einen Temperaturkoeffizienten von -0,24 Prozent pro Grad Celsius. Es basiert auf einer n-type-Solarzelle mit G12-Format und einem Wirkungsgrad von 24,6 Prozent.
Bis Ende Oktober können bereits vorläufige Anträge bei der IBB gestellt werden. Ab November gibt es dann ein elektronisches Antragsportal, über das sich Investoren Zuschüsse zu ihren Photovoltaik-Anlagen und Speichern sichern können. Neben Zuschüssen für Speicher gibt es künftig auch einen „Sonderanlage-Boni“, etwa für Photovoltaik-Anlagen an Fassaden oder bei denkmalgeschützten Gebäuden sowie in Kombination mit Gründächern.
Die geplanten steuerlichen Neuregelungen für Photovoltaik-Anlagen haben bei unseren Lesern zahlreiche Fragen aufgeworfen. Einige wollen wir in diesem Beitrag beantworten, wohl wissend, dass die neuen Regeln noch gar nicht endgültig beschlossen sind.
Der Fachkräftemangel ist aktuell die weitaus größte Herausforderung, um den Photovoltaik-Zubau in Deutschland auf die politisch gewünschten Ziele anzuheben. Auf Einladung von Sonepar diskutierten Vertreter aus dem Handwerk mit Energieexperten, welche Hebel in Bewegung gesetzt werden müssten. Einer davon ist, die Jugend für handwerkliche Berufe zu gewinnen, wie die Diskussion zeigte, von der pv magazine exklusiv berichtet.
Im Zuge des Energiesicherungsgesetzes soll eine zusätzliche 1,5 Gigawatt-Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen im Januar 2023 erfolgen. Gerade die kurzen Realisierungsfristen sorgen für Gesprächsstoff. Zudem ging es in der Anhörung auch um die Abschaffung der 70-Prozent-Kappungsregelung für bestehende Photovoltaik-Anlagen.