Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Energiepolitik spielt trotz der kritischen Frage der Versorgungssicherheit nicht die Hauptrolle im Wahlkampf 2023 in der Schweiz, wohl da sie im Interesse der Wähler hinter anderen Themen zurückfällt. Angesichts des steigenden Bedarfs an erneuerbaren Energien stehen die Parteien jedoch vor der Herausforderung, die Energiewende voranzutreiben und gleichzeitig die Wünsche der Bevölkerung zu berücksichtigen.
Die Bundesnetzagentur gibt die für den Monat neu installierte Photovoltaik-Leistung mit 919 Megawatt an. Dies ist der niedrigste Wert seit Februar. Der Rückgang betrifft vor allem die EEG-geförderten Dachanlagen und die über Ausschreibungen geförderten Solarparks.
Das Leipziger Batteriespeicher-Anbieter will zunächst eine dauerhafte Lösung entwickeln, um seinen Kunden die volle Speicherkapazität bei maximaler Sicherheit zur Verfügung stellen zu können. In der zweiten Novemberhälfte will Senec die weiteren Umsetzungsschritte veröffentlichen. Dann könnte absehbar sein, wie lange die Drosselung auf 70 Prozent noch notwendig sein wird.
Zur ersten Lesung des Reformpakets meldeten BSW-Solar und BEE weiteren Bedarf für Nachbesserungen an, wobei es ihnen vor allem um zeitlich befristete Resilienzboni- und auktionen geht. Immerhin bei den Netzentgelten für Speicher scheint es diese bereits im Vorfeld zu geben, denn die Befreiung soll bis 2029 verlängert werden.
Die Deutsche Umwelthilfe unterstützte die Mieter in ihrer Klage gegen die Hausverwaltung vor dem Amtsgericht Kiel. Diese hatte die Installation des Stecker-Solar-Geräts zunächst unter nicht nachvollziehbaren Vorwänden untersagt. Nun gab sie ihren Widerstand per Anerkenntnisurteil auf.
In letzter Zeit häuften sich Hiobsbotschaften aus der Speicherbranche. Simon Schandert, CTO beim Speicherhersteller Tesvolt, verweist auf die Statistik und danach liegen die gemeldeten Schadensfälle im Promillebereich. Zugleich erklärt er, was Hersteller für die Sicherheit ihrer Batteriesysteme tun und worauf Endkunden beim Kauf achten sollten. Explizit warnt er vor selbstgebastelten Speicherlösungen.
Die Verbraucherzentrale NRW klagte gegen den Konzern, da dieser damit warb, dass Verbraucher gemeinsam Strom erzeugen und verbrauchen und sich damit unabhängig von Energieversorgern und steigenden Strompreisen machen zu können. Das Urteil aus dem Oktober 2021 ist nun rechtskräftig.
Das Münchner Unternehmen bietet ab sofort eine App mit dem Namen „eyond“ an, mit der das Unternehmen Elektroautos zu einem virtuellen Kraftwerk bündelt. Autofahrer, die ihre Ladevorgänge an ihrer heimischen Wallbox über die App steuern, profitieren von einer automatisierten Vermarktung der Fahrzeugflexibilität unter anderem am Intraday-Energiemarkt. Das spart Ladekosten und reduziert den CO2-Ausstoß. Auch solaroptimiertes Laden ist mit der App möglich. Nächstes Jahr soll sie sogar auf bidirektionales Laden erweitert werden.
PV Austria begrüßte die Entscheidung der Regierung in Wien, die Umsatzsteuer auf Photovoltaik-Anlagen ab dem kommenden Jahr für private Haushalte zu streichen. In Deutschland erfolgte die Senkung des Steuersatzes auf Null bereits in diesem Jahr.
Die Ausschüsse für Binnenmarkt und internationalen Handel des Europäischen Parlaments haben einen Vorschlag zur Erstellung einer globalen Liste von Regionen und Industrien mit einem hohen Risiko von Zwangsarbeit gebilligt und abgeändert. Die Herstellervereinigung ESMC forderte jüngst Rechtsvorschriften gegen Zwangsarbeit in der Photovoltaik-Industrie.