Märkte & Politik
Politische Rahmenbedingungen wie die regulatorische Ausgestaltung von Förderinstrumenten und anderen Marktanreizen bestimmen maßgeblich das Wachstum der Photovoltaik weltweit, speziell auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Europa.
Die Investitionsbedingungen für Photovoltaik-Anlagen hängen maßgeblich vom Strommarktdesign, Ausschreibungsmodellen oder Netzanschlussregeln ab.
Auch Themen wie Handelskonflikte, Versorgungssicherheit und Klimaziele beeinflussen die Marktgestaltung und strategische Entscheidungen von Akteuren entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette.
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Neueste Nachrichten
Österreichs Wirtschaftsministerium kündigt Speicher-Offensive an und umreißt Pläne für neue Solarförderung
Ein Entwurf zur Neugestaltung der Photovoltaik-Förderung soll in den nächsten Wochen vorgelegt werden. Batteriespeicher werden dann in den Fokus rücken. Zudem will die Regierung weitere Maßnahmen ergreifen, um den notwendigen Speicherausbau anzukurbeln. Beim Bundesverband PV&B Austria hofft man auf mehr als Worte, wenn es um einen schnellen Hochlauf von Speichern geht.
21. Aug. 2026
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Deutschland erreicht beim Photovoltaik-Ausbau das EEG-Zwischenziel für 2026
Derzeit sind 128 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert. Um das Ziel für 2030 zu erreichen, muss in den nächsten Jahren mehr Leistung zugebaut werden als dies zuletzt der Fall war. Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt, dass EEG-Novelle und Netzpaket gegenteilig wirken werden.
20. Aug. 2026
Vattenfall vermarktet virtuelle Batterie von Terralayr mit 55 Megawatt Leistung
Bei dem Tolling-Vertrag handelt es sich nach Angaben von Terralayr um das erste Projekt dieser Art in Europa. Terralayr bündelt dafür acht dezentrale Großspeicher in Deutschland zu einer steuerbaren, aggregierten virtuellen Batterie.
Bayernwerk definiert neue Kriterien für den Netzanschluss großer Speicher und Verbraucher
Das neue Verfahren gilt für nur Graustrom-Batteriespeicher mit mehr als 300 Kilowatt Leistung sowie für Bezugskunden mit einem Leistungsbedarf von mehr als 1.000 Kilowatt. Neben dem Reifegrad berücksichtigt das Bayernwerk unter anderem eine effiziente Netznutzung, etwa der Flexibilitätsbereitschaft sowie der Co-Location-Möglichkeiten.
AgNes, was hast du gegen die GGV?
Der Prosumer-Aufschlag im aktuellen AgNes-Entwurf könnte das Ende der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung bedeuten. Ein Mehrfamilienhaus mit 20 teilnehmenden Wohneinheiten müsste dadurch einen zwanzigmal so hohen Aufschlag zahlen wie beim Mieterstrom – bei identischer technischer Ausstattung. Florian Schnipkoweit erklärt, was schiefläuft und was sich dagegen tun lässt. Er ist Geschäftsführer von Marcley, das in diesem Jahr bereits mehr als 250 GGV-Projekte umgesetzt hat.
19. Aug. 2026
DUH und Green Planet Energy legen EU-Beschwerde gegen StromVKG ein
Die Deutsche Umwelthilfe und Green Planet Energy haben bei der EU-Kommission Beschwerde gegen das Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz eingereicht. Sie kritisieren, dass die Ausschreibungen für gesicherte Langzeitkapazitäten zwar formal technologieoffen sind, die technischen Anforderungen jedoch unter anderem Batteriespeicher benachteiligen. Die Organisationen fordern die EU-Kommission auf, die vorgesehenen staatlichen Beihilfen in einem förmlichen Verfahren zu prüfen.
18. Aug. 2026
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Alle Märkte & Politik News
PV-Finanzierung geht weiter
Anlagenfinanzierung: Die Landesbank Sachsen war stark im Geschäft mit den erneuerbaren Energien. Nach der Übernahme durch die Landesbank Baden-Württemberg bleibt nicht nur der entsprechende Bereich in Leipzig erhalten. Die Bank sichert auch zu, dass die US-Immobilienkrise keine negativen Auswirkungen auf die Photovoltaikförderung habe und dass sie in diesem Segment stark wachsen wolle. Für die Kunden bleibt alles beim Alten.
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Bezahlter Widerstand?
Hurra! Wir befinden uns im Jahr 2008. Die ganze Welt hat inzwischen verstanden, dass der Klimawandel Realität ist und die Ursache dafür der Verbrauch fossiler Energieträger. Die ganze Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Wissenschaftlern bevölkertes Institut hört nicht auf, gegen den Vormarsch der Erneuerbaren Widerstand zu leisten.
Marktvolumen 2007
Deutscher Markt 2007: Auch weiterhin bleibt die genaue Entwicklung des Marktes ungewiss. Schätzungen sind auf eine fragile Auswertung verschiedener Erhebungs- und Rechenmethoden angewiesen. Mitte Mai ist auf Basis befragter EVU rund ein Viertel der neu installierten PV-Leistung erfasst. Aus dem derzeitigen Stand der Rückmeldungen der Energieversorger und Netzbetreiber wird ersichtlich, dass die neu installierte PV-Leistung im Bundesgebiet gegenüber 2007 gewachsen sein könnte.
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Größer, internationaler und noch mehr PV: Die Intersolar 2008
Solare Leitmesse: Vom 12. bis 14. Juni findet die Intersolar, Europas Leitmesse für Solarstrom, Solarthermie und solares Bauen, zum ersten Mal in München statt. Die enorme Vergrößerung der Ausstellungsfläche wurde vor allem wegen des explosionsartigen Wachstums der Photovoltaikbranche nötig.
Visionär und entschlossen
Europäische Perspektiven: Adel El Gammal, der seit Februar Generalsekretär des Europäischen Photovoltaikverbandes EPIA ist, spricht über seine ersten Erfahrungen in Brüssel. Er kommt auf andere Zahlen als diejenigen, die in Deutschland gegen die Photovoltaikförderung zu Felde ziehen. Das sei auch nicht den Lobbyinteressen der Branche geschuldet, denn in Brüssel zähle vor allem die Glaubwürdigkeit. Abgesehen von dem Gegenwind in Deutschland sieht er viel Positives in der Entwicklung in Europa.
Nicht auf jeden Euro schauen
EEG-Novelle: Petra Bierwirth, SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, hält Forderungen aus den Reihen ihres Koalitionspartners nach einer 30-prozentigen Kürzung der Photovoltaikförderung für falsch und wendet sich auch gegen die Bedenken der Verbraucherzentrale. Sie plädiert dafür, nicht auf jeden Euro zu schauen und das Bewusstsein für die erneuerbaren Energien zu stärken.
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