Märkte & Politik
Politische Rahmenbedingungen wie die regulatorische Ausgestaltung von Förderinstrumenten und anderen Marktanreizen bestimmen maßgeblich das Wachstum der Photovoltaik weltweit, speziell auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Europa.
Die Investitionsbedingungen für Photovoltaik-Anlagen hängen maßgeblich vom Strommarktdesign, Ausschreibungsmodellen oder Netzanschlussregeln ab.
Auch Themen wie Handelskonflikte, Versorgungssicherheit und Klimaziele beeinflussen die Marktgestaltung und strategische Entscheidungen von Akteuren entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette.
Neueste Nachrichten
Die drei Optionen für CfDs im EEG-Entwurf
Auf der Konferenz „Marktoffensive Erneuerbare Energien“ stehen die Großanlagen im Fokus. Sebastian Pieper aus dem Bundeswirtschaftsministerium warb dabei für eine Option bei Differenzverträgen, die der EEG-Entwurf vorsieht, die aber bisher aus seiner Sicht zu kurz kommt. Sie soll PPA und EEG in einer Anlage vereinen.
Bundesrat fordert höheren Zuschuss zu Übertragungsnetzkosten und mehr Anreize für Speicher
Die Bundesregierung will den jährlichen Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten von derzeit 6,5 auf 5,525 Milliarden Euro kürzen. Die Länder hingegen plädieren dafür, das bisherige Niveau beizubehalten. Zugleich fordern sie bessere Anreize für einen netzdienlichen Stromverbrauch und den Einsatz von Speichern.
Neue Kapazitätsberechnung soll kurzfristigen Stromhandel in Europa erleichtern
In der europäischen Core-Region, die Deutschland und zahlreiche weitere Länder Kontinentaleuropas umfasst, werden grenzüberschreitende Handelskapazitäten jetzt auch am Nachmittag auf Basis aktualisierter Netzdaten neu berechnet. Das Verfahren soll die verfügbaren Übertragungskapazitäten effizienter nutzbar machen und die kurzfristige Vermarktung von Wind- und Solarstrom erleichtern.
Das Paradox des Photovoltaik-Booms: Warum volle Auftragsbücher zum Risiko werden können
Volle Auftragsbücher in diesem Jahr sind noch kein Indiz für die Geschäftsentwicklung 2027. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie erfolgreich sein und bleiben wollen, erklärt Steffen Binzel, Geschäftsführer von Densys pv5.
China kann grünen Wasserstoff zu den geringsten Kosten erzeugen
In China liegen die Kosten perspektivisch im Schnitt bei 120 US-Dollar pro Megawattstunde. Das zeigt eine Kurzanalyse des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI). Deutschland schneidet weit besser ab als die USA und Japan.
Bundestag wird EEG 2027 und Netzpaket wohl erst im November verabschieden
Bisher tauchen die Gesetzentwürfe nicht auf der Tagesordnung des Parlaments für die aktuelle Sitzungswoche auf. Der BEE rechnet nun damit, dass das EEG und Netzpaket erst im November verabschiedet werden können, da die Verhandler der Bundestagsfraktionen noch mehr Zeit benötigen.
Schweizer Organisation präsentiert Mustervertrag für die Beschaffung von großen Batteriespeichern aus Käufersicht
Eine gemeinnützige Organisation aus der Schweiz hat einen Musterliefervertrag für Großspeicher aus Käufersicht vorgelegt. Dessen Kernklauseln können kostenlos heruntergeladen werden. Die Organisation wird von Unternehmen unterstützt, die Speicher im Umfang von insgesamt mehr als 40 Gigawattstunden eingekauft haben.
Die Bundesnetzagentur hat in ihren aktuellen Entwurf der AgNeS-Festlegung zur neuen Netzentgelt-Systematik einen sogenannten Prosumer-Aufschlag aufgenommen. Er sieht vor, dass sich Betreiber kleiner Photovoltaik-Anlagen an der Finanzierung der Netzkosten beteiligen. Das soll über einen Aufschlag von 70 bis 90 Prozent auf den Netzentgelt-Grundpreis geschehen. Der Aufschlag soll sowohl für Neu- als auch für Bestandsanlagen gelten. …