Märkte & Politik
Politische Rahmenbedingungen wie die regulatorische Ausgestaltung von Förderinstrumenten und anderen Marktanreizen bestimmen maßgeblich das Wachstum der Photovoltaik weltweit, speziell auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Europa.
Die Investitionsbedingungen für Photovoltaik-Anlagen hängen maßgeblich vom Strommarktdesign, Ausschreibungsmodellen oder Netzanschlussregeln ab.
Auch Themen wie Handelskonflikte, Versorgungssicherheit und Klimaziele beeinflussen die Marktgestaltung und strategische Entscheidungen von Akteuren entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette.
Neueste Nachrichten
Abruptes Förderende – Neue Rahmenbedingungen im Heizungsmarkt
pv+: Trotz guter Absatzzahlen, beliebter Förderung und einer hohen Zufriedenheit steht die Wärmepumpenbranche erneut vor einschneidenden Veränderungen. Von den neuen Förderbedingungen könnten einige Haushalte profitieren, für die meisten stellen sie wohl aber eine Verschlechterung dar. Dies wiederum dürfte sich dann in den Auftragsbüchern der Installationsbetriebe niederschlagen.
Energy Sharing: Mehr Fragen als Antworten
pv+: Seit dem 1. Juni müssen alle deutschen Netzbetreiber die Umsetzung von Energy Sharing ermöglichen. Das könnte gerade für die Photovoltaik enorme Impulse mit sich bringen. Oder, wie Fachleute warnen, mit einer aufwendigen Minimallösung ohne echten Nutzen enden.
25.000 Antragsteller gehen bei Solarförderung in Österreich leer aus
Nur rund 3000 Anträge konnte die EAG-Förderstelle aufgrund der begrenzten Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro bewilligen. Das zuständige Ministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus sieht die Notwendigkeit, die Zuschüsse stärker auf Speicher, Systemdienlichkeit und Marktintegration auszurichten.
Bundestag verabschiedet Gebäudemodernisierungsgesetz doch noch vor der Sommerpause
Mit den Stimmen von CDU, CSU und SPD ist die Abschaffung des „Heizungsgesetzes“ im Parlament erfolgt. Kurzfristig schaffte es das Gebäudemodernisierungsgesetz noch auf die Tagesordnung des Bundestags und wird auch noch abschließend vom Bundesrat behandelt. Die Länderkammer verzichtete auf die Anrufung eines Vermittlungsausschusses.
Stimmen der Energiewende: Bundesnetzagentur-Vize Barbie Haller über steigende Netzkosten und Prosumer-Beiträge
Wir diskutieren mit Barbie Haller, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur, wie sich die steigenden Netzkosten senken und besser auf die Nutzer des Stromnetzes verteilen lassen. Außerdem spechen wir mit ihr über die Frage, wie flexible Netzanschlussvereinbarungen für Batteriespeicher standardisiert werden können.
Wood Mackenzie: Verbot von risikobehafteten Photovoltaik-Wechselrichtern wird sich bis 2030 auf 14 Prozent der EU-Nachfrage auswirken
Ein EU-Finanzierungsverbot würde nach der Analyse auch 12 Prozent der Energiespeicher-Installationen zwischen 2026 und 2030 betreffen. Wenn die Mitgliedsstaaten noch eigene Maßnahmen ergreifen, könnte der Prozentsatz noch deutlich höher liegen. Die Auswirkungen auf die Gesamtprojektkosten sind den Analysten zufolge hingegen eher gering.
Das Bundesverfassungsgericht hat eine sogenannte Organklage gegen das Gesetzgebungsverfahren zum Gebäudemodernisierungsgesetz als unzulässig verworfen. Mit der Entscheidung wurden zugleich die Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos. Diese hatten darauf abgezielt, die zweite und dritte Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes vorläufig zu stoppen. Geklagt hatten die Fraktion Die Linke sowie zwei Bundestagsabgeordnete der Linken. Sie sahen ihre …