Märkte & Politik
Politische Rahmenbedingungen wie die regulatorische Ausgestaltung von Förderinstrumenten und anderen Marktanreizen bestimmen maßgeblich das Wachstum der Photovoltaik weltweit, speziell auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Europa.
Die Investitionsbedingungen für Photovoltaik-Anlagen hängen maßgeblich vom Strommarktdesign, Ausschreibungsmodellen oder Netzanschlussregeln ab.
Auch Themen wie Handelskonflikte, Versorgungssicherheit und Klimaziele beeinflussen die Marktgestaltung und strategische Entscheidungen von Akteuren entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette.
Neueste Nachrichten
Analyse: Redipatch-Vorbehalt würde sich auf wenige Netz-Hotspots konzentrieren
E-Bridge hat mit dem BDEW und 21 Hochspannungsnetzbetreibern die Daten von rund 3000 Umspannwerken ausgewertet. Demnach wären rund sechs Prozent der für Windparks relevanten Umspannwerke betroffen. Für die Photovoltaik kommt die Analyse auf etwa fünf Prozent.
BSW-Solar warnt vor Kostensteigerungen bei Photovoltaik-Großanlagen
Solarparks würden ihre Funktion als Kostensenker der Energiewende nach Einschätzung des Branchenverbands nicht mehr erfüllen können, wenn Netzpaket und EEG-Novelle wie von der Bundesregierung geplant umgesetzt werden. Der jetzige Gebotshöchstwert von 5,9 Cent je Kilowattstunde für Freiflächen-Ausschreibungen müsste auf 7,5 Cent steigen.
Stadtwerke unsicher über Einstieg in Direktvermarktung kleiner Photovoltaik-Anlagen
Das Stadtwerke-Netzwerk ASEW hat eine stichprobenartige Befragung ausgewertet. Nur 17 Prozent der Stadtwerke haben demnach konkrete Pläne für einen Einstieg in die Direktvermarktung, 49 Prozent bewerten das Geschäftsfeld noch.
Aurora Energy Research: Redispatchvorbehalt trifft Wind an Land härter als Photovoltaik
Die Analysten gehen davon aus, dass die interne Rendite bei Photovoltaik-Anlagen um 0,8 Prozentpunkte sinkt, wenn 20 Prozent des erzeugten Solarstroms im Fall von Redispatch nicht entschädigt wird. Bei Windparks an Land liegt die IRR-Reduktion noch höher, da die Abregelung öfter in Stunden mit höheren Börsenstrompreisen fällt als bei der Photovoltaik.
Alternativen zum geplanten EEG-Modell für CfD-Förderung von Windkraft und Photovoltaik
Der LEE NRW fordert mit Verweis auf eine von ihm in Auftrag gegebene Enervis-Kurzstudie Änderungen am EEG-Entwurf. Die Regelungen zur Kombination von PPAs und CfD, insbesondere zum Wechsel zwischen den beiden, würden Risiken erhöhen und die marktliche Finanzierung erneuerbarer Energien schwächen.
Studie: Mehr Anreize für die Abregelung von Photovoltaik und Windkraft in Zeiten negativer Börsenstrompreise notwendig
Eine neue Untersuchung von Lion Hirth zeigt, dass 2025 nur etwa die Hälfte der Windkraftanlagen bei Preisen von unter -50 Euro pro Megawattstunde abgeregelt wurden, obwohl dafür ein Anreiz bestand. Bei der Photovoltaik verzeichnete sie eher fehlende Anreize zur Abregelung in negativen Preisstunden.Größere Solarstromkraftwerke mit einer Leistung von mehr als 200 Kilowatt sind auf dem Vormarsch. In den vergangenen drei Jahren verdoppelte sich laut einer Studie des Internetportals PV-Resources die weltweit installierte Leistung auf über 880 Megawatt. Ein großer Teil davon sind Freiflächenanlagen. 28 der weltweit 30 größten PV-Anlagen sind Solarparks. Spitzenreiter sind mit je 20 Megawatt …