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Marktübersicht: 31 Energiemanagement-Systeme für Gewerbe und Industrie
pv+: Wegen der zunehmenden Relevanz des Marktes für Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher in Gewerbe und Industrie und weil die Integration in den Strommarkt absehbar attraktiv wird, stellen wir in einer Übersicht erstmals Energiemanagementsysteme für das Segment vor. Die Lösungen unterscheiden sich nicht nur bei signifikanten Eigenschaften, sondern auch darin, wie gut Installationsbetriebe sie in ihr Geschäftsmodell integrieren können. Der nächste große Trend ist die Vermarktung von Behind-the-Meter-Flexibilität.
04. Sep. 2026
MiSpeL: 25 Prozent Rendite für Gewerbespeicher mit Arbitragehandel
Wenn die MiSpeL-Regelung im Oktober in Kraft tritt, wird Arbitragehandel mit Batteriespeichern auch hinter dem Zähler deutlich wirtschaftlicher. Minimum Energy hat durchgerechnet, wie sich Auslegung und Betrieb unter den neuen Bedingungen ändern. Im Beispiel steigert der Speicher die Einsparungen bei den Strombeschaffungskosten um 64 Prozent. Dieser pv+ Artikel erscheint zuerst oder ausschließlich online.
Breite Ablehnung von 50-Prozent-Leistungskappung für Photovoltaik
Bei der vielstimmigen Kritik gegen die von der Bundesregierung geplante EEG-Novelle ist ein Punkt bislang recht wenig beachtet worden: die 50-prozentige Wirkleistungsbegrenzung für kleine und mittlere Photovoltaik-Anlagen. Doch mittlerweile hat sich sogar die Automobilindustrie dagegen ausgesprochen.
Wärmepumpen sind der Biotreppe überlegen
pv+: Die Biotreppe für neu eingebaute Gasheizungen im Gebäudemodernisierungsgesetz bietet keinen sicheren Pfad zur Klimaneutralität. Aber auch aus wirtschaftlichen Gründen sollten Eigentümer von Einfamilienhäusern auf diesen Weg verzichten, insbesondere dann, wenn sie über Solarstrom verfügen.
Batterie-Tolling: Wie sich Vermarktungsrisiken vertraglich verteilen lassen
Der Batteriespeicher-Tsunami trifft auf einen Felsen bei der Finanzierung: volatile Erlöse. Immer mehr Projekte setzen deshalb auf Tolling-Agreements, um Risiken auszulagern und Cashflows zu stabilisieren. Doch das Geschäftsmodell bringt neue Komplexität und ist weit entfernt von Standardverträgen.
Brandgefahr bei Halbzellen-Solarmodulen: Thermografie als Muss
pv+: Auch bei Qualitätsmarken lässt sich eine steigende Anzahl von Substring-Fehlern beobachten. Für moderne Halbzellenmodule geht dies mit erhöhtem Brandrisiko einher – ein wichtiger Grund für Untersuchungen bei Inbetriebnahme und auch danach. DGS-Experte Udo Siegfried erläutert die Zusammenhänge.
Cyberhygiene wird verpflichtend
pv+: Der Angriff auf Solarparks in Polen markiert eine Zäsur für die europäische Energiewirtschaft. Erstmals wurde dezentrale Energieinfrastruktur Ziel eines mutmaßlich staatlich unterstützten Angriffs. Der Fall zeigt dabei, wie fahrlässig einige Betreiber bislang mit grundlegender Cyberhygiene umgehen. Gleichzeitig tritt mit der europäischen NIS2-Regulierung ein neues Haftungsregime in Kraft, das Geschäftsführungen künftig deutlich stärker in die Verantwortung nimmt.
33-Sekunden-Fördercall: Geplatzte Aufträge, verärgerte Kunden – Branche und Politik ringen um Österreichs Photovoltaik-Förderung
pv+: 33 Sekunden entschieden beim zweiten Photovoltaik-Fördercall 2026 über Zusage oder Absage. Von 28.000 Anträgen wurden nur 3000 bewilligt. Kunden und Handwerk reagieren verärgert, die Branche fordert einen Neustart des Fördersystems. Die Politik verspricht Reformen.
Redispatch und Eigenverbrauch: Es besteht Regelungsbedarf
pv+: In vielen Netzgebieten ist die Abregelung von Photovoltaikanlagen am Wechselrichter und damit die Unterbindung von Eigenverbrauch zur Gefahr für den Markt geworden. Es gäbe Lösungen – auch solche, die von den Netzbetreibern unterstützt werden. Im Alltag aber herrscht ein großes Durcheinander.
14. Aug. 2026