Die Anlage nutzt Abwärme eines Klärwerks als Wärmequelle. Sie stellt eine Vorlauftemperatur von 95 Grad bereit. Enercity bereitet mit dem Bau dieser und weiterer Anlagen das Abschalten eines Kohlekraftwerksblocks vor.
Der chinesische Hersteller will es Installateuren ermöglichen, die Produkte direkt über etablierte Beschaffungswege zu beziehen. Im Fokus steht dabei ein System, das neben Speicher- und Wechselrichter auch Ladelösung und Energiemanagement integriert.
EEG-Novelle, Netzpaket und Kraftwerksstrategie gehen nun in die Ressortabstimmung. Gegenüber den Referentenentwürfen aus dem Bundeswirtschaftsministerium sind sie kaum verändert – trotz umfassender Kritik von Verbänden und Wissenschaftlern.
Ende 2025 gab es europaweit gut 1,2 Millionen öffentlich zugängliche Ladepunkte. Die Zahl ist im letzten Jahr um fast 20 Prozent gestiegen – ein weit geringeres Wachstum als 2024. Deutschland hat im Ländervergleich das mit Abstand größte Angebot an Schnellladesäulen mit einer Leistung von mehr als 150 Kilowatt.
Einer von Vattenfall beauftragten Meinungsumfrage zufolge sehen 38 Prozent der Bundesbürger auch im Zubau konventioneller Kraftwerke eine Maßnahme für mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung. Ein stärkerer Erneuerbare-Ausbau findet in Westdeutschland weit mehr Zustimmung als im Osten des Landes.
Die Wohnungsbaugenossenschaft Treptow-Nord bietet mehr als 3.100 Haushalten Mieterstrom an, mit unterschiedlichen Preisen für Solar- und Netzstrom. Eine Auswertung von WBG-Mieterstrompartner zeigt, dass Kunden gegenüber dem Grundversorger-Tarif rund 250 bis 550 Euro im Jahr sparen können. Das Angebot ist aber auch günstiger als alle anderen, konventionellen Tarife.
Im vergangenen Jahr wurden weltweit 605 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut, fast zwei Drittel davon in China. Der Internationalen Energie-Agentur IEA zufolge wuchs die Photovoltaik weit stärker alle anderen Erzeugungstechnologien. Die CO2-Emissionen des Energiesektors sind 2025 dennoch um 0,4 Prozent gestiegen.
Wissenschaftler sollen an zwei Standorten neue Wasserstofftechnologien und deren Systemintegration erforschen. Dabei nehmen sie die gesamte Wertschöpfungskette samt Power-to-X-Technologien in den Blick. Ein Schwerpunkt liegt auf Ammoniak als Speichermedium für Wasserstoff.
Zusammen mit dem 6,3-Megawatt-Solarpark hat die Jochen Schweizer Arena zwei Batteriespeicher installiert – einen für die Versorgung der Event-Location, einen für Stromhandel und Netzdienstleistungen. Die Photovoltaik-Anlage kann rechnerisch das 2,5-fache des Strombedarfs der Arena decken.
Green Planet Energy, EWS Schönau, Naturstrom und die österreichische Oekostrom AG sind zu je einem Viertel an dem neuen Direktvermarkter namens Handelgrün beteiligt. Das Unternehmen soll perspektivisch auch Photovoltaik-Kleinanlagen und haushaltsnahe Flexibilitäten wie Batteriespeicher vermarkten.