Bei der Eröffnung des „Handelsblatt Energie-Gipfels“ erläuterte der Bundeswirtschaftsminister seinen Blick auf den Zustand der Energiewende und dass man trotz der derzeitigen Krisen gestalten könne. Ein Beispiel dafür sei der hohe Photovoltaik-Zubau des vergangenen Jahres.
Ein Taxibetrieb braucht Ladeinfrastruktur für 30 Fahrzeuge, ein Photovoltaik-Kraftwerk versorgt Dorfbewohner nicht nur mit Haushaltsstrom, sondern auch mit Ladestrom, und in Dresden werden alte Busse umgerüstet. Im Podcast stellen Lukas Rauth von Wattkraft und Julia Mücke von Charge-V einige Projekte vor und erklären die Herausforderungen für die Installationsplanung.
Wie leicht ist die Installation einer Wallbox? Wie funktioniert das solaroptimierte Laden in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage und wie steht es um die Interoperabilität mit Drittsystemen? In einem Labor in Osnabrück hat das Team von P3 bei zehn Wallboxen die Antwort gesucht. Lukas Schriewer, Teamleiter Ladetechnologien bei dem Unternehmen, erklärt im Interview mit pv magazine unter anderem, welche Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle für Wallboxen wichtig sind und welche Funktionen sie ermöglichen – und wie sie die nächsten Tests vorbereiten.
Das Jahr 2023 endet mit einem Zubaurekord. Trotzdem suchen Installationsbetriebe wieder nach Aufträgen, sagt Tim Rosengart, Geschäftsführer der Angebotsplattform Selfmade Energy. Seine Daten zeigen, wie die sinkenden Modulpreise und die neue Marktlage auf die Photovoltaik-Systempreise drücken.
Interview: Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), Carsten Körnig, erläutert die vier Prämissen, denen eine Industrieförderung genügen muss. Auf keinen Fall dürfe sie die Ausbauziele gefährden. Andererseits könne eine zu hohe Importabhängigkeit langfristig ganz schön teuer werden.
Das Münchner Unternehmen bietet ab sofort eine App mit dem Namen „eyond“ an, mit der das Unternehmen Elektroautos zu einem virtuellen Kraftwerk bündelt. Autofahrer, die ihre Ladevorgänge an ihrer heimischen Wallbox über die App steuern, profitieren von einer automatisierten Vermarktung der Fahrzeugflexibilität unter anderem am Intraday-Energiemarkt. Das spart Ladekosten und reduziert den CO2-Ausstoß. Auch solaroptimiertes Laden ist mit der App möglich. Nächstes Jahr soll sie sogar auf bidirektionales Laden erweitert werden.
Rystad Energy macht sich mit abrupt geänderten Aussagen zu Photovoltaik-Modullagerbeständen in der EU unglaubwürdig. Es geht um hohe Milliardenbeträge die einmal da sein können, dann plötzlich weg sein können und nun wieder da sind. Für mich ein Stück aus dem Tollhaus. Worum geht es?
Der Hersteller von Vanadium-Redox-Flow-Batteriespeichern hat einen bewegten Sommer hinter sich. Nachdem er ein Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie vorgestellt, neue Gelder eingeworben und den Aufbau einer halbautomatisierten Produktion angekündigt hat, hat er jetzt den Vizepräsidenten für Produktion und Logistik von Sonnen abgeworben und erweitert sein Management. Mittelfristig will Voltstorage auch Speicher anbieten, die in Kombination mit Wind- und Photovoltaik-Anlagen Grundlast ermöglichen.
Angesichts stark gesunkener Preise für Solarmodule machen sich erneut Rufe nach Zöllen breit. Im Kommentar erinnert sich Karl-Heinz Remmers zurück an die Zeit von 2009 bis 2013 und rekonstruiert den Zerfall von 80.000 Arbeitsplätzen in der Solarbranche – trotz oder vielleicht gerade wegen der Zölle auf Module und Vormaterialien.
Rund 100 interessierte Unternehmensvertreter folgten dem Aufruf des Fraunhofer ISE und diskutierten mit dem Bundeswirtschaftsministerium über die Anforderungen für das Interessensbekundungsverfahren. Offen blieb die Frage, wie Betriebskosten berücksichtigt werden können und was die EU-Kommission erlauben könnte. Zwölf potenzielle Hersteller pitchten bereits ihre Konzepte.