Die Projektpipeline für Batteriespeicher wächst – doch viele Vorhaben benötigen noch eine Finanzierung. Florian Hock und Marcus Starke aus dem Bereich Strukturierte Finanzierungen Energie-Origination der Nord/LB erklären, worauf es wirklich ankommt: von stimmigen Gesamtkonzepten und verlässlichen Vertragspartnern bis hin zur Rolle der Kommunen und der Absicherung der Einnahmendurch Tolling.
Die Deutsche Sanierungsberatung berät mit ihren 70 Mitarbeitern Eigenheimbesitzer, die ihre Energiekosten reduzieren wollen. Dazu gehört auch eine Analyse, welches die wichtigsten Maßnahmen sind, also zum Beispiel der Einbau einer Wärmepumpe, die Installation einer Photovoltaik-Anlage, mehr Dämmung oder Fenstertausch. Sie bindet Handwerksfirmen verschiedener Gewerke ein, vermittelt und koordiniert sie. Sie sucht auch noch interessierte Photovoltaik-Installateure.
Nicola Kleihues, Leiterin Asset Management und Portfolio Solar & Batteries, und Daniel Schwarz, Leiter der Geschäftsentwicklung Batterievermarktung von Vattenfall, erläutern im Gespräch mit pv magazine die Strategie des Unternehmens und worauf sie beim Kauf von Projektrechten achten. Außerdem erklären sie, wie Tolling-Angebote zu bewerten sind. Mit ihnen kauft das Unternehmen die Flexibilität von Speichern gegen eine Gebühr für eine bestimmte Laufzeit.
Der Integrated Solutions-Provider für Solarkraftwerke hat letztes Jahr 2,7 Gigawatt an großen Photovoltaik-Anlagen gebaut. Wie das Unternehmen den Markt sieht und sich aufstellt, erklären die beiden Geschäftsführer der Sunotec-Niederlassung in Deutschland, Christian Salzeder und Zharin Atanasov-Lankes, sowie Joachim Wagner, Geschäftsführer bei Sunotec Mounting Systems.
Wegen kurzfristig höherer Renditeerwartungen interessieren sich viele Photovoltaik-Projektentwickler derzeit für das Batteriegroßspeicher-Segment. Janis Schäfer, Partner beim Finanzierungsstrukturierer Pine Valley Capital, erläutert im Interview seine Sicht darauf, was für die Bankability wichtig ist. Er sieht einen Trend in Richtung „Fully-Merchant“-Geschäftsmodelle.
Der Strommarkt bietet inzwischen auch für Privatkunden große Möglichkeiten. Andreas Piepenbrink, Geschäftsführer von E3/DC, erklärt im Interview im Vorfeld der The smarter E, wie das System ihn nutzt. Dazu hat sich das Unternehmen auch etwas einfallen lassen, wie Kunden leichter zu Smart Metern kommen. Außerdem erläutert er, wie der Stand bezüglich der Direktvermarktung, der Wärmepumpeneinbindung und der bidirektionalen Wallboxen ist.
Mehr als 500 Expertinnen und Experten aus der Photovoltaik-Branche trafen sich zum jährlichen Solar Power Summit des europäischen Solarverbandes, der 40 Jahre alt wurde. Im Zentrum standen das Thema Flexibilität, die auch Teil des Affordable Energy Action Plan ist, der zu 2,5 Billionen Euro Einsparungen führen soll, und weitere Vorhaben, über die die Politik in Brüssel derzeit diskutiert.
Das Unternehmen will Installateure unterstützen, gesamtheitliche Energielösungen anzubieten. Die Software erlaubt die Planung, Auslegung und Angeboterstellung von Wärmepumpen über Photovoltaik bis hin zu Energiespeichern. Sie berechnet zum Beispiel aus einer Gebäudevermessung per Handy die Heizlast und den hydraulischen Abgleich.
Auf dem PV-Symposium in Bad Staffelstein verlieh die Adolf-Goetzberger-Stiftung den Preis an Heribert Schmidt vom Fraunhofer ISE. Er hat die Heric-Topologie für einphasige Wechselrichter entwickelt, die Blindleistung vermeidet und so Verluste halbiert. Der Namenspatron des Preises ist einer großen Solarpioniere in Deutschland, Gründer und erster Direktor des Fraunhofer ISE. Der Preis wird von nun an jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die mit ihren Ideen die Solarenergie voranbringen
Die Lernkurve bei der Effizienz der Solarmodule und Photovoltaik-Anlagen verlief bekanntermaßen rapide. Doch noch ist das Ende nicht erreicht. Wissenschaftler begründen auf dem PV-Symposium, warum mehr Forschung auch volkswirtschaftlich relevant wäre – und laden die Unternehmen aus der Branche, die im Großanlagen-Segment tätig sind, zur Diskussion sinnvoller Forschungsziele.