TransnetBW und Octopus Energy bieten seit zwei Monaten eine App an, die den Netzzustand in Baden-Württemberg anzeigt. Mit einem Gewinnspiel sollten die Nutzer angereizt werden ihre Lasten im Bedarfsfall netzdienlich zu verschieben. Die erste Bilanz nach zwei Monaten zeigt: Es braucht nicht viel.
Das Reiner Lemoine Kolleg untersuchte vor der anstehenden Bundestagswahl die Wahlprogramme der wichtigsten Parteien, die zur Wahl antreten. Die Grünen bestechen durch eine detaillierte Planung für resiliente Strommärkte, die SPD fällt eher durch einen umfassenden Plan für die Transformation der Industrie auf.
Mutmaßliche Betrüger geben unter falsche Identität an, Interesse an Modulen zu haben. Der Großhändler liefert, bezahlt werden die Solarmodule aber nie. Dabei handelt es sich nicht um einen Einzelfall, sondern es ist ein klares Muster erkennbar.
Das Fraunhofer ISE hilft Projektierern mit einem Online-Tool bei der Auswahl der richtigen Hochtemperatur-Wärmepumpe für zahlreiche Industrieprozesse. Das Tool steht jedem frei und online zur Verfügung.
Rund um die Uhr grüner Strom, das geht nur mit einem Stromabnahmevertrag (PPA). Dafür stehen potenziellen Abnehmern diverse Optionen zur Verfügung. Ein PPA, bestehend aus verschiedenen Erzeugungsanlagen und mit einer vertraglich geregelten stundenscharfe Deckung des Verbrauchs, könnte die kostengünstigste Option sein.
Enspired gibt an, nach einer Kooperation mit dem Batterie-Diagnose-Dienstleiter Volytica die Degradationskosten von Batterien in seine Vermarktungsoptimierung einbeziehen zu können.
Das hessische Wirtschaftsministerium gab eine Studie für ein Wasserstoffverteilnetz in Auftrag. Von Kassel bis zum Lahmtal soll Wasserstoff zu regionalen Industriebetrieben verteilt werden. Nach einer ersten Abschätzung könnte ein jährlicher Bedarf von neun Terawattstunden für Wasserstoff in der Region entstehen.
Eine Demoanlage auf dem Werksgelände von MAN in Augsburg gewährt Projektierern und Architekten einen Einblick in die Integration von Elektrolyseuren bei großen Industrieanlagen.
Die Photovoltaik-Branche wird älter und eine Welle an ausgedienten Modulen, Wechselrichtern und Batterien dürfte sich bald als Problem auftürmen. Um die Produkte wiederverwerten zu können, sei es in einer Recyclinganlage oder einem zweiten Einsatz (Second Life), braucht die Branche detaillierte und einfach zugängliche Informationen über das Produkt. Am besten digital und vernetzt zwischen allen Stakeholdern. An so einer Datenbank arbeitet gerade der IT-Riese SAP. Wie das aussieht, welche Chancen sich dahinter verbergen und welche Herausforderungen noch zu nehmen sind, beschreiben Klaus Lohnert und Angela Michaelis von SAP.
Am Forschungsinstitut in der Schweiz entwickelte ein Team eine Batterie in einem 3D-Drucker. Zwei Pilze werden als Anode und Kathode eingesetzt. Sie geben bei ihrem Metabolismus Elektronen ab oder können diese aufnehmen.