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Bereit für die Skalierung

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung: Ein Jahr nach seiner Einführung hat das Modell den Markt nicht gerade vom Kopf auf die Füße gestellt. Soweit bekannt, ist die Anzahl umgesetzter Projekte sehr überschaubar. Vieles deutet aber darauf hin, dass sich dies bald ändert.

Auf dem Spotmarkt bestehen

Energiemanagement: Gewerbe- und Industrieunternehmen müssen ihre Energiebeschaffung umstellen. Statt einen festen Tarif zu haben, setzt sich ihr Strompreis künftig aus selbsterzeugten und zugekauften Anteilen zusammen. Flexible Verbraucher helfen dabei, teure Zeiten zu umgehen und Einsparungen zu realisieren. Unternehmer benötigen dafür ein verlässliches Energiemanagement, mit dem sie Chancen nutzen und Risiken minimieren können.

Flachdachsysteme – Bauordnungsrechtliche Einordnung und Umgang mit der Standsicherheit

Hintergrund: Der Standsicherheitsnachweis war für viele Anlagen schon bisher notwendig. Doch er wurde nicht eingefordert. Das ändert sich jetzt. In vielen Bundesländern sind Photovoltaikanlagen auf Bauwerken nun unter bestimmten Voraussetzungen genehmigungspflichtig – und da ist der Standsicherheitsnachweis Pflicht. Was das bedeutet, erklären Jonas Schmidt und Pauline Heid von Knörnschild & Kollegen, Marlon Wagner von PMT und Michael Hacker vom gleichnamigen Ingenieurbüro im ersten Teil einer Artikelserie zu den aktuellen Herausforderungen bei Photovoltaik-Flachdachsystemen.

Solarspitzengesetz verändert den Markt für kleine Anlagen

Einspeisevergütung: Mit dem Solarspitzengesetz werden bei neu gebauten Photovoltaikanlagen künftig nur noch Einspeisungen vergütet, wenn die Börsenpreise im Plus sind. Mit gutem Energiemanagement halten sich die Einbußen in Grenzen. Bestandsanlagen, die freiwillig in den neuen Mechanismus wechseln und einen Bonus bekommen, können sogar einen Vorteil haben.

Mehr Leistung, mehr Risiko?

Modulgröße: Seit Kurzem dürfen in Deutschland Module bis zu einer Größe von drei Quadratmetern ohne Weiteres auf Dächern installiert werden. Das stellt Installateure vor neue Herausforderungen. Höheres Gewicht, stärkere Windangriffsflächen und veränderte Sicherheitsanforderungen – was bedeutet das für die Praxis?

„Eine Fünf-Kilowatt-Anlage auf einem Wohnhaus war schon mutig“

Pionier: Was bedeutet das EEG eigentlich für einen Solarinstallateur, der schon vor 25 Jahren dabei war? Zum Beispiel für Thomas Hartmann, der dank des Gesetzes fette und magere Jahre hatte – aber nie ans Aufhören gedacht hat.

Kein Produkt, sondern ein Projekt

Gewerbe-Energiemanagement: Für Industrie und Handwerk spielen Energiekosten eine noch deutlich größere Rolle als für Privathaushalte, deshalb gibt es dort auch schon mehr Erfahrungen mit dem Energiemanagement. Die Nutzung von erneuerbaren Energien und Batteriespeichern hat dabei aber nicht nur neue Möglichkeiten für Kosteneinsparungen gebracht, sondern auch die Anforderungen an die Koordination gesteigert. Es gilt: Lösungen von der Stange gibt es nicht.

Mit Technik gegen Bürokratie

Mieterstrom: Bisher fristet der Mieterstrom in Deutschland ein Nischendasein. Die Gründe dafür liegen vorrangig in der Komplexität der Installation, aufwendigen Messkonzepten und darin, dass mehrere Dienstleister nötig sind. Ein neues Produkt verspricht, die größten bürokratischen Hürden technisch zu übergehen.

Nur unter Vorbehalt bezahlen

Baukostenzuschuss: Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat die Bundesnetzagentur ein Positionspapier vorgelegt, mit dem die Berechnung der Baukostenzuschüsse für große Batteriespeicher nun diskriminierungsfrei erfolgen soll. Rechtsanwalt Dirk Voges von der Kanzlei Gunnercooke empfiehlt Projektierern die Zahlung der ermittelten Baukostenzuschüsse unter Vorbehalt, bis sich der Bundesgerichtshof mit dem Widerspruch gegen das Urteil befasst hat.

Per Mausklick zu Ackerzahl und Netzparametern

pv magazine highlight: Das Start-up dvlp unterstützt Projektentwickler bei der Suche und Entwicklung von neuen Flächen für Photovoltaikanlagen. Momentan steht ein heikles Thema besonders im Fokus.