In einer Berliner Erklärung haben sich die großen deutschen Kraftwerksfinanzierer der Energiewende gegen eine Abschaffung von Einspeisevergütungen und einen Übergang zu ausschließlichen Direktvermarktung ausgesprochen. Dies würde Anlagenbetreibern nur zusätzliche Risiken aufbürden. Die Institute sprechen sich für eine Anpassung der EEG-Einspeisevergütungen aus.
Gläubiger in den USA haben für den chinesischen Photovoltaik-Hersteller einen Insolvenzantrag gestellt. Nun will sich Suntech wehren. Erst am Mittwoch kündigte Wuxi Guolian an, sich mit 150 Millionen US-Dollar beteiligen zu wollen.
Die Linkspartei hat eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, um den Einfluss von Energieunternehmen auf politische Entscheidungen transparent zu machen.
Nun beginnen die Verhandlungen in der Arbeitsgruppe Energie zwischen Union und SPD. Bundesumweltminister Peter Altmaier wollte sich im Vorfeld nicht wirklich in die Karten gucken lassen, doch er sieht wohl neue Chancen für seine Strompreisbremse. Die EEG-Reform bezeichnet er als eines der wichtigsten Projekte der großen Koalition.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer kassierte jüngst seine Prognosen für die kommenden zwei Geschäftsjahre. Die Ergebnisse werden wohl weniger gut als erwartet ausfallen. Nun legte Centrotherm auch die Ergebnisse vor.
Die Bundesnetzagentur hat die neuen Zubauzahlen für September veröffentlicht. Mit knapp 291 Megawatt neu installierter Photovoltaik-Leistung bewegt sich der Zubau im Rahmen der Vormonate. Die Degression sinkt für die kommenden drei Monate auf jeweils 1,4 Prozent.
Wuxi Guolian hat eine Investition von mindestens 150 Millionen US-Dollar in das hoch verschuldete Photovoltaik-Unternehmen angekündigt. Dafür wird der Investmentarm der Provinzstadt möglicherweise auch eine Beteiligung erhalten. Guolian hatte zuvor bei einer Auktion zur Übernahme der insolventen Wuxi Suntech den Kürzeren gezogen.
Die Erholung bei den chinesischen Photovoltaik-Herstellern geht nach Ansicht von NPD Solarbuzz weiter. Auch für das dritte Quartal werden viele Unternehmen wohl weiter steigende Absätze und zugleich sinkende Kosten vermelden können.
Der französische Modulhersteller soll Interesse an der Übernahme des Bosch Solar-Werks in Venissieux haben. Der Konzern wollte sich zu den Details der Verhandlungen aber nicht äußern.
Der chinesische Photovoltaik-Konzern soll nach Aussage des Insolvenzverwalters maßgeblich für die Zahlungsunfähigkeit des deutschen Unternehmens verantwortlich sein. Er prüft derzeit eine Millionenklage gegen Yingli. Doch auf Seiten des chinesischen Photovoltaik-Herstellers heißt es, dass bis Ende September alle anerkannten Forderungen beglichen worden sein. Für die restlichen Zahlungen wird eine einvernehmliche Lösung angestrebt. Die Vorwürfe des Insolvenzverwalters weist Yingli zurück.