Die beiden Photovoltaik-Hersteller wollen gemeinsam die neue Wafertechnologie von 1366 Technologies weiterentwickeln und kommerzialisieren. Es sind auch Optionen für eine erweitere Kooperation vorgesehen.
Billigere Solarmodule durch besseren Kleber, leichtere Planung und einfacherer Verkauf durch ein besseres Berechnungstool, mehr Flexibilität durch ein neuartiges Wechselrichterkonzept – das versprechen die Produkte, die beim PV-Symposium in Bad Staffelstein mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurden.
Es verdichten sich die Hinweise, dass der japanische Elektronikkonzern dringend benötigtes Geld durch den teilweisen oder kompletten Verkauf seines Photovoltaik-Geschäfts einsammeln will. Während Sharp als Marke weiterhin stark ist und im japanischen Photovoltaik-Markt dominant, sagen Experten, dass das Unternehmen um seine Profitabilität kennt. Der Grund ist der unwirtschaftliche Solarbereich, der vor dem Hintergrund des schwachen Yens leidet.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat im vergangenen Jahr Solarmodule mit einem Gesamtvolumen von 3,66 Gigawatt absetzen können. Nach einem operativen Verlust 2013 konnte Trina Solar 2014 auch wieder Gewinne einfahren.
Der Energiekonzern will sein Geschäft aufspalten. Das verlustreiche Geschäftsjahr 2014 dürfte diese Pläne bei der Eon-Führung bestärken.
Viele Photovoltaik-Hersteller aus Deutschland und auch Europa sind in den vergangenen Monaten vom Markt verschwunden oder gehören mittlerweile asiatischen Investoren. Dennoch sollten die Hersteller angesichts der globalen Entwicklung den Kopf nicht in den Sand stecken. So die Botschaft von Eicke Weber auf dem Otti-Symposium im Kloster Banz.
Die Europäische Kommission hat milliardenschwere Beihilfen für den Bau eines Atomkraftwerks in England genehmigt. Der deutsche Ökostromanbieter Greepeace Energy klagt nun gegen die Kommission, weil die hohen Subventionen zu starken Wettbewerbsverzerrungen auf dem deutschen und europäischen Strommarkt führen würden.
Auf der Internet-Plattform elinkSOLUTIONS will das Fraunhofer ISE künftig standardisierte Produkte für das Energiemanagement von Gebäuden und Quartieren anbieten. Das erste nun vorgestellt Produkt ist ein Programm für die optimierte Betriebsführung von thermisch-elektrischen Systemen.
Die zwei Solarparks, die Belectric in der Türkei bauen wird, werden zusammen eine Leistung von 32,4 Megawatt liefern. Auch bei kommenden PV-Ausschreibungen will sich Belectric wieder beteiligen.
Im Februar 2014 hatte Enovos Future den Geschäftsbereich Operation & Maintenance des insolventen PV-Herstellers Q-Cells übernommen. Ein Jahr später zieht Enovos eine positive Bilanz.