1366 Technologies und Hanwha Q-Cells mit strategischer Partnerschaft

1366 Technologies und Hanwha Q-Cells haben eine langfristige strategische Partnerschaft vereinbart. Dabei gehe es darum, die Effizienz und Qualität von Solarzellen weiter zu erhöhen und dabei deren Kosten dramatisch zu reduzieren, teilten die Photovoltaik-Unternehmen am Donnerstag mit. Sie wollten künftig gemeinsam an der Weiterentwicklung der Direct Wafer Technologie von 1366 arbeiten, um sie zu kommerzialisieren. Sie solle später auch in den Solarzellen von Hanwha Q-Cells eingesetzt werden. Nach einer erfolgreichen Kommerzialisierung sei auch die Ausweitung der Partnerschaft geplant.Zu den möglichen Optionen gehöre die Lieferung von Direct Wafern aus der Fertigung von 1366 an Hanwha Q-Cells, hieß es weiter.

Gegenüber dem heute gängigen, mehrstufigen sowie energie- und kapitalintensive Verfahren werden multi-kristalline Wafer beim Direct Wafer-Verfahren von 1366 Technologies direkt aus geschmolzenem Silizium geformt. Das Ergebnis sei ein gleichmäßigerer Wafer, dessen Herstellung nur halb so teuer sei, teilten die Unternehmen mit. Die Technologie sei zudem für 60 Prozent des Photovoltaik-Marktes direkt einsetzbar, da keine neuen Geräte gebraucht würden. Derzeit ist 1366 Technologies dabei, in den USA eine Produktionsstätte mit 250 Megawatt Kapazität zu planen. Der Baubeginn soll voraussichtlich im dritten Quartal 2015 erfolgen. Für die Entwicklung seiner Technologie hat 1366 Technologies mit Hauptsitz in Bedford bislang mehr als 64 Millionen US-Dollar von privaten Investoren, darunter auch die Hanwha-Gruppe, eingeworben. (Sandra Enkhardt)