„Netzpaket, EEG, Kraftwerksstrategie, Kapazitätsmarkt – ich vermisse den roten Faden durch all diese Themen, die zur Zeit auf dem Tisch liegen“, sagt Ursula Heinen-Esser (CDU), seit dem vergangenen Herbst Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Dem Plan von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), in bestimmten Netzgebieten die Redispatch-Entschädigung zu streichen, erteilt sie eine Absage. Dies ist im vor einigen Wochen geleakten Entwurf zum Netzpaket enthalten. Stattdessen schlägt Heinen-Esser vor, auch Druck auf die Netzbetreiber auszuüben, damit der Netzausbau schneller vorankommt.
Bei den Kleinanlagen wendet sie sich dagegen, die Vergütung zu streichen. Wer eine Photovoltaik-Anlage kaufe, kaufe oft auch eine Wärmepumpe und ein Elektroauto und mache sich resilienter in geopolitisch unsicheren Zeiten. „Schon aus psychologischen Gründen halte ich eine Streichung für einen Fehler“, sagt sie.
Angesprochen auf die Position ihrer Partei sagt Heinen-Esser, sie könne die Mehrheitsverhältnisse nicht einschätzen. Allerdings habe gerade eine neue Umfrage in der Bevölkerung ergeben, dass 57 Prozent der Befragten meinen, die Energiewende gehe nicht schnell genug. „Das ist so ähnlich auch in der Fraktion“, sagt Heinen-Esser. Die Frage sei jetzt, welche Argumente am Ende am stärksten wiegen. „Das ist jetzt der Kampf in der Diskussion, und dem stellen wir uns gerne.“ Sie geht außerdem davon aus, dass an den Ausbauzielen nicht gerüttelt wird. „Mich freut, dass die SPD sehr klar den Kurs hält.“ Sie sieht neuerdings auch starke Unterstützer bei der CSU für die Energiewende. Bayern habe sich auf den Weg gemacht, Nordrhein-Westfalen ebenso. Dort sei seit 2022 enorm aufgeholt worden.
Im Podcast diskutiert sie mit Michael Fuhs, pv magazine Chefredakteur, und Stefan Müller, COO von Enerparc, über die gerade anstehenden energiepolitischen Weichenstellungen und die Positionen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie.
Enerparc ist Initiativpartner der Podcastreihe „Stimmen der Energiewende“.
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Bei den Kleinanlagen wendet sie sich dagegen, die Vergütung zu streichen. Wer eine Photovoltaik-Anlage kaufe, kaufe oft auch eine Wärmepumpe und ein Elektroauto und mache sich resilienter in geopolitisch unsicheren Zeiten. „Schon aus psychologischen Gründen halte ich eine Streichung für einen Fehler“, sagt sie.
Wer so in privilegierten Situation ist, eine Förderung vom mehreren tausend Euros für die Wärmepumpe bekommen hat und dann noch mit keine Steuern bezahlt fürs Autofahren und dann noch eine Vergütung möchte und den weniger bezahlten Netzentgelten ganz zu schweigen.
Die ÖKO Blase macht die Schere zwischen arm und reich noch weiter auseinander.
Liebt die Umverteilung von arm zu reich! Und dann sich über Merz, CDU und Frau Reiche beschweren ohne rot zu werden. Und die Leute wundern sich wenn die AFD gewählt wird.
Es fehlt der Rote Faden bei Kraftwerksstrategie, Kapazitätsmarkt.
Wir wollen aus der Kohle raus und benötigen dafür eine Stromerzeugung, bei einer Dunkelflaute über mehrere Tage.
Und die Lösung sind aktuell keine Akkus und dem Verbrauch der Erzeugung anzupassen, ist einem Industrieland unwürdig.
Grüner: „Wir müssen weg vom Gas!“
Jeder: „Aber was ist die Alternative?“
Grüner: „Batteriespeicher, ganz viele davon.“
Jeder: „Ist enorm teuer, hilft nur für kurze Zeiträume und kann nur speichern, nicht erzeugen.“
Grüner: „Müssen wir trotzdem weiter vorantreiben, alles hilft.“
Jeder: „Aber eine Dunkelflaute kann damit nicht abgedeckt werden.“
Grüner: „Das behauptet ja auch keiner.“
Jeder: „Also was machen wir in Dunkelflauten?“
Grüner: „Wir nutzen Backup-Kraftwerke.“
Jeder: „Also Kohlekraftwerke?“
Grüner: „Quatsch, aus der Kohle müssen wir sofort raus.“
Jeder: „Also müssen wir Gaskraftwerke bauen.“
Grüner: „Nein, wir müssen weg vom Gas!“
Jeder: „Aber was ist die Alternative?“
Grüner: „Batteriespeicher, ganz viele davon.“
Jeder: „Ist enorm teuer, hilft nur für kurze Zeiträume und kann nur speichern, nicht erzeugen.“
Grüner: „Müssen wir trotzdem weiter vorantreiben, alles hilft.“
Jeder: „Aber eine Dunkelflaute kann damit nicht abgedeckt werden.“
Grüner: „Das behauptet ja auch keiner.“
Jeder: „Also was machen wir in Dunkelflauten?“
Grüner: „Wir nutzen Backup-Kraftwerke.“
Jeder: „Also Kohlekraftwerke?“
Grüner: „Quatsch, aus der Kohle müssen wir sofort raus.“
Jeder: „Also müssen wir Gaskraftwerke bauen.“
Grüner: „Nein, wir müssen weg vom Gas!“
Lustig. Im Artikel wird erläutert, dass 57% der Bevölkerung einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren verlangt. Bei den CDU-Wählenden ist die Anzahl sogar noch höher (nahe 80% laut der mir bekannten letzten Umfrage). Aber es muss natürlich so dargestellt werden als würden nur „Grüne“ es wollen und „Jeder“ nicht. Bitte nicht das eigene Weltbild mit der Realität vertauschen.
Der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung soll im Jahr 2030 bei 80% liegen, das ist das Ziel. Nicht 100%, sondern 80%. Eine Lösung für Dunkelflauten muss es also bis dahin nicht geben, denn die fallen ja in die noch offenen 20%. Die 100% sind erst für 2045 geplant. Um die Dunkelflauten technisch perfekt abzudecken, sind ab heute also noch fast 20 Jahre Zeit (mit viel technologischem Fortschritt vor uns). Man hat bei dieser Zielsetzung schon stringent strategisch gedacht.
Es gibt also überhaupt keinen Grund jedes Mal auf die Dunkelflaute zu zeigen und nach sofortigen Lösungen zu rufen. Das ist völlig am strategischen Konzept vorbei und macht deutlich, dass man das Thema entweder nicht versteht oder einfach nur rummeckern will. Beides ist bedenklich.
Gerne in den ersten 2 Volljahren 7 cent Vergütung und dann absenken auf 3 cent/kWh.
Dafür keine Bürokratie oder Solarspitzengesetz usw…
Die Woche beginnt wieder mit dem Nonsens Troll 🥴