GP Joule nimmt in Ostfriesland 83-Megawatt-Solarpark in Betrieb

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GP Joule hat in Sande bei Wilhelmshaven einen Solarpark mit 83 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Auftraggeber ist die örtliche Friesen Elektra Green Energy AG, ein mittelständisches Familienunternehmen. Am Standort der Photovoltaik-Freiflächenanlage steht bereits ein Windpark mit 24 Megawatt Leistungn von Friesen Elektra.  Auf rund 95 Hektar großen Fläche unter den Windrädern, gelegen an der A29, reihen sich mehr als 145.000 Module auf. Sie sollen etwa 80.000 Megawattstunden Strom im Jahr liefern.

Die Montage war anspruchsvoll, so GP Joule: Gräben und Wasserläufe auf dem Gelände sowie Anforderungen des Denkmalschutzes machten eine komplexe Anordnung der Module nötig. Trotz dieser Herausforderungen sowie stark überdurchschnittlicher Niederschlagsmengen sei der Zeitplan eingehalten worden.

Das Tochterunternehmen GP Joule Service übernimmt für Friesen Elektra die technische Betriebsführung der Anlage mit eigenen Teams. Dazu gehören standardgemäß das Monitoring, ein transparentes Reporting, Wartung, Inspektion und Instandsetzungen.

Elektrolyseure mit zwei Gigawatt Leistung geplant

Parallel zur Inbetriebnahme plant GP Joule bereits für Friesen Elektra die nächste Ausbaustufe. Rund 37 Megawatt Leistung sollen dazu kommen. Auch hier wird die technische Betriebsführung in den Händen von GP Joule Service liegen. Zudem will der Auftraggeber bis 2030 ein Elektrolyseprojekt mit mehr als zwei Gigawatt Leistung umsetzen.

„Zur Realisierung solch eines hoch anspruchsvollen Projekts wie dem Solarpark Sande braucht es eingespielte Teams und die enge Abstimmung aller Beteiligten“, sagt Matthias Lamp, Geschäftsführer von GP Joule EPC. „Wir möchten uns deshalb ausdrücklich bei den zuständigen Behörden und bei unserem Kunden Friesen Elektra für die ausgesprochen gute und konstruktive Zusammenarbeit, sowie bei unseren Partnern, allen voran Ecotec, bedanken.“

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