GridX will mit Partnerunternehmen Standards für Energiemanagement schaffen

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Das auf Management-Lösungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen spezialisierte Aachener Unternehmen GridX startet sein neues Label „ready for grid X“. Es soll künftig an Produkte vergeben werden, die mit den Energiemanagement-Lösungen von GridX kompatibel sind. Den Anfang macht der deutsche Wechselrichter- und Systemtechnikanbieter Kostal. Weitere Partnerschaften werden nach Angaben von GridX bald folgen. Das Label soll einen Rahmen schaffen, „um mit den führenden Herstellern (OEMs) in verschiedenen europäischen Märkten eng abgestimmt an der Interoperabilität von Energieanlagen mittels der gridX-eigenen Energiemanagement-Lösung zu arbeiten“. Um dies nach außen sichtbar zu machen, soll das Label entsprechende Produkte kennzeichnen.

Das zum Energiekonzern Eon gehörende Unternehmen will mit seinem Label vier wesentliche Aspekte berücksichtigen, nämlich eine Vereinfachung der Inbetriebnahme „im Sinne eines Plug-and-Play-Ansatzes“, das Zusammenspiel für komplexe Anwendungen, ein besseres Firmware- und Lifecycle-Management sowie den Aufbau enger bilateraler Kooperationen mit den am Label als OEM-Partner beteiligten Unternehmen – letzteres auch um künftig „gemeinsam zukunftsfähige Produkte zu gestalten“.

Bei diesen Kooperationen sei angestrebt, dass neue Anlagen bereits bei der Markteinführung kompatibel mit dem Energiemanagement von GridX sind, also mit der IoT-Plattform „XENON“ und dem IoT-Gateway „gridBox“. Die OEM-Partnerschaften sollen zudem auch nach der erfolgten Integration, beispielsweise bei Firmware-Updates, wirksam sein. Generell gelte, dass ein frühzeitiger Austausch zwischen GridX und teilnehmenden Partnern für beide Seiten Vorteile bringt, etwa bei der Markteinführung von Produkten. Indem sich GridX und seine OEM-Partner „schon frühzeitig über die Anlagen austauschen, schaffen sie optimale Voraussetzungen für die Optimierung von Integration sowie reibungslosem Betrieb und Monitoring der Anlagen“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Einbindung in das Label soll aber auch der Nachrüstung bestehender Anlagen dienen. „Vor allem im Retrofit sehen wir großes Potenzial in Deutschland, denn schon viele nutzen seit Jahren Photovoltaik-Anlagen und -Wechselrichter kombiniert mit Batterien zur lokalen Stromerzeugung und -speicherung“, sagt GridX-Geschäftsführer Tobias Mitter. Für solche Bestandsanlagen sei bisher die Anbindung an die „XENON“ Plattform im Einzelfall nicht möglich gewesen. Hier sei im Zuge von „Ready for gridX“-Kooperationen zu erwarten, dass mehr Anlagenbetreiber Energiemanagement-Lösungen nutzen können: „Wir freuen uns auf die Herausforderung im Retrofit”, so Mitter.

Weitere Informationen zu GridX finden Sie hier sowie im Schwerpunkt „Energiemanagement für zu Hause“ in der pv magazine Ausgabe Juni (02/2024).

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