Ikea startet Neuauflage seines Photovoltaik-Kaufangebots „Solstrale“

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Die Ikea-Muttergesellschaft Ingka Investments hat am Mittwoch angekündigt, 340 Millionen Euro in den Aufbau von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und Spanien investieren zu wollen. Konkret geht es um den Erwerb von neun Photovoltaik-Kraftwerken von Enerparc. Die Projekte in Deutschland und Spanien seien Teil einer frühen Investitionsphase. Voraussichtlich Ende des Jahres werden sie baureif sein und im kommenden Jahr ans Netz gehen, wie es von Ikea weiter hieß. Die Leistung der Solarparks werde bei insgesamt 300 Megawatt liegen, vier der Photovoltaik-Kraftwerke mit etwa 160 Megawatt befänden sich in Deutschland und fünf mit 140 Megawatt in Spanien.

Zudem bietet Ikea sein Produkt „Solstrale“ mittlerweile in Kooperation mit Svea Solar in Deutschland an. Seit 2019 verkauft das schwedische Möbelhaus Photovoltaik-Anlagen an Endkunden. Zunächst in Kooperation mit Solarcentury Microgen und mittlerweile mit Svea Solar.* „Solstrale“ umfasse nun eine Photovoltaik-Anlage und einen Heimspeicher. Zusätzlich könnten die Kunden auch eine Ladestation für ihre Elektroautos erwerben, um es mit Solarstrom zu „tanken“. Das Basisangebot für eine 3,2 Kilowatt Photovoltaik-Anlage inklusive Installation kostet Ikea zufolge bei 8500 Euro. Individuelle Angebote können direkt bei Svea Solar angefordert werden.

Ikea ist zudem bemüht, den eigenen Strombedarf mit erneuerbaren Energien zu decken. Bilanziell erzeuge der Möbelkonzern in Deutschland bereits seit 2020 mehr erneuerbare Energie, als es für den Betrieb verbraucht. 19 Einrichtungshäuser und Lager in Deutschland seien bereits mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet, weitere würden in den nächsten Jahren folgen. Das Ziel des Konzerns ist es, bis 2030 weltweit „klimapositiv“ zu werden und damit entlang der kompletten Wertschöpfungskette mehr Treibhausgasemissionen einzusparen als auszustoßen.

*Anmerkung der Redaktion: Der Artikel ist nachträglich am 11.4.2022 geändert worden. Die Zusammenarbeit zwischen Ikea und Svea Solar ist nicht neu. Allerdings erfolgte das ursprüngliche Angebot für das Produkt „Solstrale“ mit Solarcentury Microgen in Deutschland.

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