Verbund und Visiolar planen in Deutschland Photovoltaik-Projekte mit bis zu 2000 Megawatt Leistung

Die Partner haben im ersten Schritt 13 Flächen identifiziert, auf denen rund 1400 Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert werden könnten. Ein Viertel der Erzeugung von Verbund soll 2030 aus Photovoltaik sowie Onshore-Windenergie stammen.
Verbund-Partner Visiolar gehört zur Lindhorst-Unternehmensgruppe, die einen Schwerpunkt in der Landwirtschaft hat | Foto: IBC Solar

Der österreichische Energiekonzern Verbund betritt den deutschen Photovoltaik-Markt: In einer Partnerschaft mit der Potsdamer Firma Visiolar will Verbund langfristig förderfreie Photovoltaik-Projekte mit einer Leistung von bis zu 2000 Megawatt entwickeln. Der Konzern betreibt hierzulande bereits 21 Wasserkraftwerke am Inn sowie einen 86-Megawatt-Windpark in Rheinland-Pfalz.

Sein Partner Visiolar ist Teil der Lindhorst-Gruppe, zu der auch einer der größten Agrarproduzenten Deutschlands gehört. Zudem ist die im Landkreis Celle ansässige Unternehmensgruppe im Bereich Immobilien sowie Senioren- und Pflegeheimen tätig. Visiolar hat eigenen Angaben zufolge Zugriff auf große Flächen für Erneuerbare-Projekte. Bis zu 2000 Hektar stünden hier zur Verfügung.

Im ersten Schritt wollen die Partner auf 13 Flächen mit einer Größe von zusammen 1400 Hektar Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von zusammen 1400 Megawatt installieren. Die Projekte sollen in den kommenden Jahren stufenweise entwickelt, errichtet und in Betrieb genommen werden.

„Bis 2030 will Verbund rund ein Viertel der Gesamterzeugung aus Photovoltaik und Wind-Onshore abdecken“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Michael Strugl. „Die Kooperation mit Visiolar stellt dabei einen wichtigen Schritt zur Erreichung dieses Zieles dar.“

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