12,20 Minuten mussten die Letztverbraucher im deutschen Nieder- und Mittelspannungsnetz im Jahr 2019 durchschnittlich ohne Strom auskommen. Damit haben sich laut Bundesnetzagentur die Versorgungsunterbrechungen weiter verkürzt.
Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität haben analysiert, wie Deutschland bis 2050 klimaneutral werden kann. Dafür sei ein umfassendes Investitionsprogramms nötig, das vor allem den Erneuerbaren-Ausbau vorantreibt, aber auch die weitgehende Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie, die energetische Sanierung fast aller Gebäude und den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur umfasst.
Als die Internationale Energieagentur IEA in der vergangenen Woche ihren World Energy Outlook veröffentlichte, rieben sich Mitglieder der alten und der neuen Energiewelt gleichermaßen verwundert die Augen: „Solar is the new king of electricity“ heißt es in dem diesjährigen Bericht der viel zu lange fossil dominierten Organisation, deren allzu offensichtliche Unterschätzung des globalen Photovoltaik-Zubaus in […]
Anlässlich des Solarbranchentages formulierte Umweltminister Franz Untersteller fünf zentrale Punkte, die bei der EEG-Reform berücksichtigt werden müssten. Das Wachstum der Photovoltaik müsse gestärkt und verstetigt werden.
Der Verband fordert Übergangsregelung für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 500 und 750 Kilowatt, da die erste Ausschreibung erst für Sommer 2021 vorgesehen ist. Bis zum Herbst sollte ein anzulegender Wert für dieses Anlagensegment definiert werden, um es nicht komplett abzuwürgen.
Der Maschinenbau-Verband VDMA hat seine International Technology Roadmap for Photovoltaic (ITRPV) aktualisiert. Demnach zeichnet sich bei den zukünftigen Wafergrößen eine Konsolidierung ab.
Der brandenburgische Parteivorsitzende wirft der Bundesregierung eine Bevorteilung Elon Musks vor und hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Angela Merkel eingeleitet. Der Bau müsse ruhen, bis alle laufenden Verfahren und strafrechtlichen Anzeigen abgearbeitet seien und der Bundestag die Vorfälle untersucht habe.
Das Pilotprojekt in den Niederlanden soll klären, wie die lokale und flexible Last eines Wasserstoff-Elektrolyseurs dem Erzeugungsprofil einer Photovoltaik-Anlage folgen kann. Ziel ist eine Entlastung des Stromnetzes. Das Projekt soll Mitte 2021 betriebsbereit sein.
In diesem Jahr fällt das Ausschreibungsvolumen noch deutlich niedriger aus als 2019. Das veranschlagte Fördervolumen liegt bei umgerechnet 6,4 Milliarden Euro. Ein Großteil davon dürfte an Photovoltaik- und Windkraftanlagen gehen.
In einem offenen Brief an die Mitglieder von Bundestag und Bundesrat appelliert Eurosolar, die Energiewende voranzubringen und sie nicht länger zu behindern. Der EEG-Entwurf spiele die erneuerbaren Energien gegeneinander aus. Stattdessen müsse der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie gleichzeitig beschleunigt werden. Gerade die Photovoltaik auf Gebäuden sei ein großer Hoffnungsträger.