Überschuss auf EEG-Konto erhöht sich leicht im Februar

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Im Februar ist der Überschuss auf dem EEG-Konto um rund 200 Millionen Euro angestiegen. Er lag zum Monatsende bei 2,432 Milliarden Euro, wie die Übertragungsnetzbetreiber am Dienstag veröffentlichten. Damit bleibt er deutlich unter Vorjahresniveau: Damals waren es knapp 5,7 Milliarden Euro, die auf der Habenseite standen.

Wegen des windigen Wetters im Februar gab es einen neuen Einspeiserekord der Windkraftanlagen. Nach den ersten Berechnungen von Energy Charts des Fraunhofer ISE erreichte der Windstrom erstmals einen Anteil von mehr als 45 Prozent der Nettostromerzeugung in einem Monat. Als Folge der starken Windeinspeisung waren an der Strombörse auch gleich mehrere Perioden mit negativen Strompreisen im Februar zu verzeichnen, etwa am ersten Februar-Wochenende für acht Stunden sowie am 9. und 10. Februar für acht und zehn Stunden. Auch am dritten Sonntag des Monats lagen die Strompreise mit Ausnahme von 22 bis 23 Uhr durchgehend im negativen Bereich und dies setzte sich bis zum Montagmorgen, 6 Uhr fort. Am darauffolgenden Wochenende gab es ebenfalls zwei langanhaltende Perioden mit negativen Börsenstrompreisen.

Wenn die Strompreise an mindestens sechs aufeinanderfolgenden Stunden negativ sind, erhalten Betreiber von EEG-Anlagen in der verpflichtenden Direktvermarktung keine Vergütung für ihren erzeugten Strom.