China will drei Gigawatt private Photovoltaik-Anlagen fördern

Foto: by Daderot - Own work, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9008652

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von pv magazine global

Eine Quelle bei der chinesischen Energiebehörde National Energy Association (NEA) hat pv magazine bestätigt, dass die Regierung in Peking den ruhenden Dachanlagenmarkt des Landes mit einer 3-Gigawatt-Quote für 2019 wieder in Gang setzen will. Sollte sich dies bestätigen, würde es die Förderung für rund 600.000 private Dachanlagen bedeuten. Bei den am Mittwoch abgehaltenen Gesprächen in der Hauptstadt soll für dieses Jahr dabei ein Einspeisetarif von 0,18 Yuan (0,027 US-Dollar) pro Kilowattstunde vereinbart worden sein, wie ein Teilnehmer bestätigte.

Die Aktivitäten für Photovoltaik-Dachanlagen liegen seit der Ankündigung der chinesischen Regierung zu den Kürzungsplänen für die Solarförderung von Ende Mai auf Eis. Die Nachricht, die noch vor Beginn der chinesischen Neujahrsferien am 4. Februar offiziell bestätigt werden sollte, hat die Gerüchte über Quoten und Förderhöhen weiter befeuert und ließ die Solaraktien in China am heutigen Tag weiter steigen. So legte GCL Solar um acht Prozent und Sungrow um zehn Prozent zu.

Eine Quelle bestätigte pv magazine weiterhin, dass die Teilnehmer an den Tarifgesprächen auch einer Solarförderung von 0,10 Yuan pro Kilowattstunde für dezentrale Anlagen, die keine privaten Dachanlagen sind, zugestimmt habe. Dabei soll die Einspeisevergütung jedes Quartal um 0,01 Yuan pro Kilowattstunde sinken.

Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sei eine Vergütung zwischen 0,4 und 0,55 Yuan pro Kilowattsunde vorgesehen. Die Höhe der Tarife hängt dabei von der Sonneneinstrahlung in den bestimmten Regionen ab. Die großzügigste Vergütung werde für den bevölkerungsreichen Osten und Süden gelten. 0,45 Yuan pro Kilowattstunden sollen im Nordosten, Westen und Südwesten gezahlt werden und die niedrigsten Raten im Norden. Im Gegensatz zu den Vergütungen bei Dachanlagen und kleineren, dezentralen Anlagen, wo die Förderung als Aufschlag gezahlt wird, handelt es sich bei Freiflächenanlagen um die komplette Vergütung für den Solarstrom. Für Tibet soll es eine Sonderregelung geben. (Vincent Shaw)

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 25. Januar geändert, um darauf hinzuweisen, dass es sich bei Dach- und andere dezentralen Anlagen um eine Zahlung zusätzlich zum vereinbarten Marktpreis für Strom handelt, während der Kraftwerkstarif die volle Vergütung ist, die Entwickler für ihren Solarstrom erhalten.